Psalmen 59
Lutherbibel 1912Translation
Lutherbibel 1912
Clementine Vulgate, 1598
1Ein gülden Kleinod Davids, daß er nicht umkäme, da Saul hinsandte und ließ sein Haus verwahren, daß er ihn tötete. Errette mich, mein Gott, von meinen Feinden und schütze mich vor denen, die sich wider mich setzen.
1In finem, pro his qui immutabuntur, in tituli inscriptionem ipsi David, in doctrinam,
2Errette mich von den Übeltätern und hilf mir von den Blutgierigen.
2cum succendit Mesopotamiam Syriæ et Sobal, et convertit Joab, et percussit Idumæam in valle Salinarum duodecim millia.
3Denn siehe, HERR, sie lauern auf meine Seele; die Starken sammeln sich wider mich ohne meine Schuld und Missetat.
3[Deus, repulisti nos, et destruxisti nos; iratus es, et misertus es nobis.
4Sie laufen ohne meine Schuld und bereiten sich. Erwache und begegne mir und siehe drein.
4Commovisti terram, et conturbasti eam; sana contritiones ejus, quia commota est.
5Du, HERR, Gott Zebaoth, Gott Israels, wache auf und suche heim alle Heiden; sei der keinem gnädig, die so verwegene Übeltäter sind. (Sela.)
5Ostendisti populo tuo dura; potasti nos vino compunctionis.
6Des Abends heulen sie wiederum wie die Hunde und laufen in der Stadt umher.
6Dedisti metuentibus te significationem, ut fugiant a facie arcus; ut liberentur dilecti tui.
7Siehe, sie plaudern miteinander; Schwerter sind in ihren Lippen: “Wer sollte es hören?”
7Salvum fac dextera tua, et exaudi me.
8Aber du, HERR, wirst ihrer lachen und aller Heiden spotten.
8Deus locutus est in sancto suo: lætabor, et partibor Sichimam; et convallem tabernaculorum metibor.
9Vor ihrer Macht halte ich mich zu dir; denn Gott ist mein Schutz.
9Meus est Galaad, et meus est Manasses; et Ephraim fortitudo capitis mei. Juda rex meus;
10Gott erzeigt mir reichlich seine Güte; Gott läßt mich meine Lust sehen an meinen Feinden.
10Moab olla spei meæ. In Idumæam extendam calceamentum meum: mihi alienigenæ subditi sunt.
11Erwürge sie nicht, daß es mein Volk nicht vergesse; zerstreue sie aber mit deiner Macht, Herr, unser Schild, und stoße sie hinunter!
11Quis deducet me in civitatem munitam? quis deducet me usque in Idumæam?
12Das Wort ihrer Lippen ist eitel Sünde, darum müssen sie gefangen werden in ihrer Hoffart; denn sie reden eitel Fluchen und Lügen.
12nonne tu, Deus, qui repulisti nos? et non egredieris, Deus, in virtutibus nostris?
13Vertilge sie ohne alle Gnade; vertilge sie, daß sie nichts seien und innewerden, daß Gott Herrscher sei in Jakob, in aller Welt. (Sela.)
13Da nobis auxilium de tribulatione, quia vana salus hominis.
14Des Abends heulen sie wiederum wie die Hunde und laufen in der Stadt umher.
14In Deo faciemus virtutem; et ipse ad nihilum deducet tribulantes nos.]
15Sie laufen hin und her um Speise und murren, wenn sie nicht satt werden.
no verse 15 in this text
16Ich aber will von deiner Macht singen und des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not.
no verse 16 in this text
17Ich will dir, mein Hort, lobsingen; denn du, Gott, bist mein Schutz und mein gnädiger Gott.
no verse 17 in this text
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