Psalmen 38
Lutherbibel 1912Translation
Lutherbibel 1912
Douay-Rheims Bible, American Edition (1899)
1Ein Psalm Davids, zum Gedächtnis. HERR, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm.
1Unto the end, for Idithun himself, a canticle of David.
2Denn deine Pfeile stecken in mir, und deine Hand drückt mich.
2I said: I will take heed to my ways: that I sin not with my tongue. I have set guard to my mouth, when the sinner stood against me.
3Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe vor deinem Drohen und ist kein Friede in meinen Gebeinen vor meiner Sünde.
3I was dumb, and was humbled, and kept silence from good things: and my sorrow was renewed.
4Denn meine Sünden gehen über mein Haupt; wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer geworden.
4My heart grew hot within me: and in my meditation a fire shall flame out.
5Meine Wunden stinken und eitern vor meiner Torheit.
5I spoke with my tongue: O Lord, make me know my end. And what is the number of my days: that I may know what is wanting to me.
6Ich gehe krumm und sehr gebückt; den ganzen Tag gehe ich traurig.
6Behold thou hast made my days measurable: and my substance is as nothing before thee. And indeed all things are vanity: every man living.
7Denn meine Lenden verdorren ganz, und ist nichts Gesundes an meinem Leibe.
7Surely man passeth as an image: yea, and he is disquieted in vain. He storeth up: and he knoweth not for whom he shall gather these things.
8Es ist mir gar anders denn zuvor, und ich bin sehr zerstoßen. Ich heule vor Unruhe meines Herzens.
8And now what is my hope? is it not the Lord? and my substance is with thee.
9Herr, vor dir ist alle meine Begierde, und mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
9Deliver thou me from all my iniquities: thou hast made me a reproach to the fool.
10Mein Herz bebt, meine Kraft hat mich verlassen, und das Licht meiner Augen ist nicht bei mir.
10I was dumb, and I opened not my mouth, because thou hast done it.
11Meine Lieben und Freunde treten zurück und scheuen meine Plage, und meine Nächsten stehen ferne.
11Remove thy scourges from me. The strength of thy hand hath made me faint in rebukes:
12Und die mir nach dem Leben trachten, stellen mir nach; und die mir übelwollen, reden, wie sie Schaden tun wollen, und gehen mit eitel Listen um.
12Thou hast corrected man for iniquity. And thou hast made his soul to waste away like a spider: surely in vain is any man disquieted.
13Ich aber muß sein wie ein Tauber und nicht hören, und wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut,
13Hear my prayer, O Lord, and my supplication: give ear to my tears. Be not silent: for I am a stranger with thee, and a sojourner as all my fathers were.
14und muß sein wie einer, der nicht hört und der keine Widerrede in seinem Munde hat.
14O forgive me, that I may be refreshed, before I go hence, and be no more.
15Aber ich harre, HERR, auf dich; du, Herr, mein Gott, wirst erhören.
no verse 15 in this text
16Denn ich denke: Daß sie sich ja nicht über mich freuen! Wenn mein Fuß wankte, würden sie sich hoch rühmen wider mich.
no verse 16 in this text
17Denn ich bin zu Leiden gemacht, und mein Schmerz ist immer vor mir.
no verse 17 in this text
18Denn ich zeige meine Missetat an und sorge wegen meiner Sünde.
no verse 18 in this text
19Aber meine Feinde leben und sind mächtig; die mich unbillig hassen, derer ist viel.
no verse 19 in this text
20Und die mir Arges tun um Gutes, setzen sich wider mich, darum daß ich an dem Guten halte.
no verse 20 in this text
21Verlaß mich nicht, HERR! Mein Gott, sei nicht ferne von mir!
no verse 21 in this text
22Eile, mir beizustehen, Herr, meine Hilfe.
no verse 22 in this text
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