Hiob
Chapter 30
Lutherbibel 1912
vs Kralice Bible (1613)
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Hiob 30

Lutherbibel 1912Translation
Lutherbibel 1912
Kralice Bible (1613)
1Nun aber lachen sie mein, die jünger sind denn ich, deren Väter ich verachtet hätte, sie zu stellen unter meine Schafhunde;
1Nyní pak posmívají se mi mladší mne, jejichž bych otců nechtěl byl postaviti se psy stáda svého.
2deren Vermögen ich für nichts hielt; die nicht zum Alter kommen konnten;
2Ač síla rukou jejich k čemu by mi byla? Zmařena jest při nich starost jejich.
3die vor Hunger und Kummer einsam flohen in die Einöde, neulich verdarben und elend wurden;
3Nebo chudobou a hladem znuzeni, utíkali na planá, tmavá, soukromná a pustá místa.
4die da Nesseln ausraufen um die Büsche, und Ginsterwurzel ist ihre Speise;
4Kteříž trhali zeliny po chrastinách, ano i koření, a jalovec za pokrm byl jim.
5aus der Menschen Mitte werden sie weggetrieben, man schreit über sie wie über einen Dieb;
5Z prostřed lidí vyháníni byli; povolávali za nimi, jako za zlodějem,
6in grausigen Tälern wohnen sie, in den Löchern der Erde und Steinritzen;
6Tak že musili bydliti v výmolích potoků, v děrách země a skálí.
7zwischen den Büschen rufen sie, und unter den Disteln sammeln sie sich:
7V chrastinách řvali, pod trní se shromažďovali,
8die Kinder gottloser und verachteter Leute, die man aus dem Lande weggetrieben.
8Lidé nejnešlechetnější, nýbrž lidé bez poctivosti, menší váhy i než ta země.
9Nun bin ich ihr Spottlied geworden und muß ihr Märlein sein.
9Nyní, pravím, jsem jejich písničkou, jsa jim učiněn za přísloví.
10Sie haben einen Greuel an mir und machen sich ferne von mir und scheuen sich nicht, vor meinem Angesicht zu speien.
10V ošklivosti mne mají, vzdalují se mne, a na tvář mou nestydí se plvati.
11Sie haben ihr Seil gelöst und mich zunichte gemacht und ihren Zaum vor mir abgetan.
11Nebo Bůh mou vážnost odjal, a ssoužil mne; pročež uzdu před přítomností mou svrhli.
12Zur Rechten haben sich Buben wider mich gesetzt und haben meinen Fuß ausgestoßen und haben wider mich einen Weg gemacht, mich zu verderben.
12Po pravici mládež povstává, nohy mi podrážejí, tak že šlapáním protřeli ke mně stezky nešlechetnosti své.
13Sie haben meine Steige zerbrochen; es war ihnen so leicht, mich zu beschädigen, daß sie keiner Hilfe dazu bedurften.
13Mou pak stezku zkazili, k bídě mé přidali, ač jim to nic nepomůže.
14Sie sind gekommen wie zu einer weiten Lücke der Mauer herein und sind ohne Ordnung dahergefallen.
14Jako širokou mezerou vskakují, a k vyplénění mému valí se.
15Schrecken hat sich gegen mich gekehrt und hat verfolgt wie der Wind meine Herrlichkeit; und wie eine Wolke zog vorüber mein glückseliger Stand.
15Obrátily se na mne hrůzy, stihají jako vítr ochotnost mou, nebo jako oblak pomíjí zdraví mé.
16Nun aber gießt sich aus meine Seele über mich, und mich hat ergriffen die elende Zeit.
16A již ve mně rozlila se duše má, pochytili mne dnové trápení mého,
17Des Nachts wird mein Gebein durchbohrt allenthalben; und die mich nagen, legen sich nicht schlafen.
17Kteréž v noci vrtá kosti mé ve mně; pročež ani nervové moji neodpočívají.
18Mit großer Gewalt werde ich anders und anders gekleidet, und ich werde damit umgürtet wie mit einem Rock.
18Oděv můj mění se pro násilnou moc bolesti, kteráž mne tak jako obojek sukně mé svírá.
19Man hat mich in den Kot getreten und gleich geachtet dem Staub und der Asche.
19Uvrhl mne do bláta, tak že jsem již podobný prachu a popelu.
20Schreie ich zu dir, so antwortest du mir nicht; trete ich hervor, so achtest du nicht auf mich.
20Volám k tobě, ó Bože, a neslyšíš mne; postavuji se, ale nehledíš na mne.
21Du hast mich verwandelt in einen Grausamen und zeigst an mit der Stärke deiner Hand, daß du mir gram bist.
21Obrátils mi se v ukrutného nepřítele, silou ruky své mi odporuješ.
22Du hebst mich auf und lässest mich auf dem Winde fahren und zerschmelzest mich kräftig.
22Vznášíš mne u vítr, sázíš mne na něj, a k rozplynutí mi přivodíš zdravý soud.
23Denn ich weiß du wirst mich dem Tod überantworten; da ist das bestimmte Haus aller Lebendigen.
23Nebo vím, že mne k smrti odkážeš, a do domu, do něhož se shromažďuje všeliký živý.
24Aber wird einer nicht die Hand ausstrecken unter Trümmern und nicht schreien vor seinem Verderben?
24Jistě žeť nevztáhne Bůh do hrobu ruky, by pak, když je stírá, i volali.
25Ich weinte ja über den, der harte Zeit hatte; und meine Seele jammerte der Armen.
25Zdaliž jsem neplakal nad tím, kdož okoušel zlých dnů? Duše má kormoutila se nad nuzným.
26Ich wartete des Guten, und es kommt das Böse; ich hoffte aufs Licht, und es kommt Finsternis.
26Když jsem dobrého čekal, přišlo mi zlé; nadál jsem se světla, ale přišla mrákota.
27Meine Eingeweide sieden und hören nicht auf; mich hat überfallen die elende Zeit.
27Vnitřností mé zevřely, tak že se ještě neupokojily; předstihli mne dnové trápení.
28Ich gehe schwarz einher, und brennt mich doch die Sonne nicht; ich stehe auf in der Gemeinde und schreie.
28Chodím osmahlý, ne od slunce, povstávaje, i mezi mnohými křičím.
29Ich bin ein Bruder der Schakale und ein Geselle der Strauße.
29Bratrem učiněn jsem draků, a tovaryšem mladých pstrosů.
30Meine Haut über mir ist schwarz geworden, und meine Gebeine sind verdorrt vor Hitze.
30Kůže má zčernala na mně, a kosti mé vyprahly od horkosti.
31Meine Harfe ist eine Klage geworden und meine Flöte ein Weinen.
31A protož v kvílení obrátila se harfa má, a píšťalka má v hlas plačících.

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