Hiob 16
Lutherbibel 1912Translation
Lutherbibel 1912
Kralice Bible (1613)
1Hiob antwortete und sprach:
1A odpovídaje Job, řekl:
2Ich habe solches oft gehört. Ihr seid allzumal leidige Tröster!
2Slyšel jsem již podobných věcí mnoho; všickni vy nepříjemní jste těšitelé.
3Wollen die leeren Worte kein Ende haben? Oder was macht dich so frech, also zu reden?
3Bude-liž kdy konec slovům povětrným? Aneb co tě popouzí, že tak mluvíš?
4Ich könnte auch wohl reden wie ihr. Wäre eure Seele an meiner Statt, so wollte ich auch Worte gegen euch zusammenbringen und mein Haupt also über euch schütteln.
4Zdaliž bych já tak mluviti mohl, jako vy, kdybyste byli na místě mém? Shromažďoval-li bych proti vám slova, aneb potřásal na vás hlavou svou?
5Ich wollte euch stärken mit dem Munde und mit meinen Lippen trösten.
5Nýbrž posiloval bych vás ústy svými, a otvírání rtů mých krotilo by bolest.
6Aber wenn ich schon rede, so schont mein der Schmerz nicht; lasse ich's anstehen so geht er nicht von mir.
6Buď že mluvím, neumenšuje se bolesti mé, buď že tak nechám, neodchází ode mne.
7Nun aber macht er mich müde und verstört alles, was ich bin.
7Ale ustavičně zemdlívá mne; nebo jsi mne, ó Bože, zbavil všeho shromáždění mého.
8Er hat mich runzlig gemacht, das zeugt wider mich; und mein Elend steht gegen mich auf und verklagt mich ins Angesicht.
8A vrásky jsi mi zdělal; což mám za svědka, ano patrná na mně hubenost má na tváři mé to osvědčuje.
9Sein Grimm zerreißt, und der mir gram ist, beißt die Zähne über mich zusammen; mein Widersacher funkelt mit seinen Augen auf mich.
9Prchlivost jeho zachvátila mne, a vzal mne v nenávist, škřipě na mne zuby svými; jako nepřítel můj zaostřil oči své na mne.
10Sie haben ihren Mund aufgesperrt gegen mich und haben mich schmählich auf meine Backen geschlagen; sie haben ihren Mut miteinander an mir gekühlt.
10Rozedřeli na mne ústa svá, potupně mne poličkujíce, proti mně se shromáždivše.
11Gott hat mich übergeben dem Ungerechten und hat mich in der Gottlosen Hände kommen lassen.
11Vydal mne Bůh silný nešlechetníku, a v ruce bezbožných uvedl mne.
12Ich war in Frieden, aber er hat mich zunichte gemacht; er hat mich beim Hals genommen und zerstoßen und hat mich zum Ziel aufgerichtet.
12Pokoje jsem užíval, však potřel mne, a uchopiv mne za šíji mou, roztříštil mne, a vystavil mne sobě za cíl.
13Er hat mich umgeben mit seinen Schützen; er hat meine Nieren gespalten und nicht verschont; er hat meine Galle auf die Erde geschüttet.
13Obklíčili mne střelci jeho, rozťal ledví má beze vší lítosti, a vylil na zem žluč mou.
14Er hat mir eine Wunde über die andere gemacht; er ist an mich gelaufen wie ein Gewaltiger.
14Ranil mne ranou na ránu, outok učinil na mne jako silný.
15Ich habe einen Sack um meine Haut genäht und habe mein Horn in den Staub gelegt.
15Žíni jsem ušil na zjízvenou kůži svou, a zohavil jsem v prachu sílu svou.
16Mein Antlitz ist geschwollen von Weinen, und meine Augenlider sind verdunkelt,
16Tvář má oduřavěla od pláče, a na víčkách mých stín smrti jest.
17wiewohl kein Frevel in meiner Hand ist und mein Gebet ist rein.
17Ne pro nějaké bezpraví v rukou mých; nebo i modlitba má čistá jest.
18Ach Erde, bedecke mein Blut nicht! und mein Geschrei finde keine Ruhestätte!
18Ó země, nepřikrývej krve mé, a nechť nemá místa volání mé.
19Auch siehe da, meine Zeuge ist mein Himmel; und der mich kennt, ist in der Höhe.
19Aj, nyní jestiť i v nebesích svědek můj, svědek můj, pravím, jest na výsostech.
20Meine Freunde sind meine Spötter; aber mein Auge tränt zu Gott,
20Ó mudráci moji, přátelé moji, k Bohuť slzí oko mé.
21daß er entscheiden möge zwischen dem Mann und Gott, zwischen dem Menschenkind und seinem Freunde.
21Ó by lze bylo muži v hádku s ním se vydati, jako synu člověka s přítelem svým.
22Denn die bestimmten Jahre sind gekommen, und ich gehe hin des Weges, den ich nicht wiederkommen werde.
22Nebo léta mně odečtená přicházejí, a cestou, kterouž se zase nenavrátím, již se beru.
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