Псалтырь 78
Synodal Translation (Синодальный перевод)Translation
Synodal Translation (Синодальный перевод)
Lutherbibel 1912
1Боже! язычники пришли в наследие Твое, осквернили святый храм Твой, Иерусалим превратили в развалины;
1Eine Unterweisung Asaphs. Höre, mein Volk, mein Gesetz; neigt eure Ohren zu der Rede meines Mundes!
2трупы рабов Твоих отдали на съедение птицам небесным, тела святых Твоих - зверям земным;
2Ich will meinen Mund auftun zu Sprüchen und alte Geschichten aussprechen,
3пролили кровь их, как воду, вокруг Иерусалима, и некому было похоронить их.
3die wir gehört haben und wissen und unsre Väter uns erzählt haben,
4Мы сделались посмешищем у соседей наших, поруганием и посрамлением у окружающих нас.
4daß wir's nicht verhalten sollten ihren Kindern, die hernach kommen, und verkündigten den Ruhm des HERRN und seine Macht und seine Wunder, die er getan hat.
5Доколе, Господи, будешь гневаться непрестанно, будет пылать ревность Твоя, как огонь?
5Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel, das er unsern Vätern gebot zu lehren ihre Kinder,
6Пролей гнев Твой на народы, которые не знают Тебя, и на царства, которые имени Твоего не призывают,
6auf daß es die Nachkommen lernten und die Kinder, die noch sollten geboren werden; wenn sie aufkämen, daß sie es auch ihren Kinder verkündigten,
7ибо они пожрали Иакова и жилище его опустошили.
7daß sie setzten auf Gott ihre Hoffnung und nicht vergäßen der Taten Gottes und seine Gebote hielten
8Не помяни нам грехов наших предков; скоро да предварят нас щедроты Твои, ибо мы весьма истощены.
8und nicht würden wie ihre Väter, eine abtrünnige und ungehorsame Art, welchen ihr Herz nicht fest war und ihr Geist nicht treulich hielt an Gott,
9Помоги нам, Боже, Спаситель наш, ради славы имени Твоего; избавь нас и прости нам грехи наши ради имени Твоего.
9wie die Kinder Ephraim, die geharnischt den Bogen führten, abfielen zur Zeit des Streits.
10Для чего язычникам говорить: “где Бог их?” Да сделается известным между язычниками пред глазами нашими отмщение за пролитую кровь рабов Твоих.
10Sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln
11Да придет пред лице Твое стенание узника; могуществом мышцы Твоей сохрани обреченных на смерть.
11und vergaßen seiner Taten und seiner Wunder, die er ihnen erzeigt hatte.
12Семикратно возврати соседям нашим в недро их поношение, которым они Тебя, Господи, поносили.
12Vor ihren Vätern tat er Wunder in Ägyptenland, im Felde Zoan.
13А мы, народ Твой и Твоей пажити овцы, вечно будем славить Тебя и в род и род возвещать хвалу Тебе.
13Er zerteilte das Meer und ließ sie hindurchgehen und stellte das Wasser wie eine Mauer.
no verse 14 in this text
14Er leitete sie des Tages mit einer Wolke und des Nachts mit einem hellen Feuer.
no verse 15 in this text
15Er riß die Felsen in der Wüste und tränkte sie mit Wasser die Fülle
no verse 16 in this text
16und ließ Bäche aus den Felsen fließen, daß sie hinabflossen wie Wasserströme.
no verse 17 in this text
17Dennoch sündigten sie weiter gegen ihn und erzürnten den Höchsten in der Wüste
no verse 18 in this text
18und versuchten Gott in ihrem Herzen, daß sie Speise forderten für ihre Seelen,
no verse 19 in this text
19und redeten gegen Gott und sprachen: “Ja, Gott sollte wohl können einen Tisch bereiten in der Wüste?
no verse 20 in this text
20Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, daß Wasser flossen und Bäche sich ergossen; aber wie kann er Brot geben und seinem Volke Fleisch verschaffen?”
no verse 21 in this text
21Da nun das der HERR hörte, entbrannte er, und Feuer ging an in Jakob, und Zorn kam über Israel,
no verse 22 in this text
22daß sie nicht glaubten an Gott und hofften nicht auf seine Hilfe.
no verse 23 in this text
23Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels
no verse 24 in this text
24und ließ das Man auf sie regnen, zu essen, und gab ihnen Himmelsbrot.
no verse 25 in this text
25Sie aßen Engelbrot; er sandte ihnen Speise die Fülle.
no verse 26 in this text
26Er ließ wehen den Ostwind unter dem Himmel und erregte durch seine Stärke den Südwind
no verse 27 in this text
27und ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und Vögel wie Sand am Meer
no verse 28 in this text
28und ließ sie fallen unter ihr Lager allenthalben, da sie wohnten.
no verse 29 in this text
29Da aßen sie und wurden allzu satt; er ließ sie ihre Lust büßen.
no verse 30 in this text
30Da sie nun ihre Lust gebüßt hatten und noch davon aßen,
no verse 31 in this text
31da kam der Zorn Gottes über sie und erwürgte die Vornehmsten unter ihnen und schlug darnieder die Besten in Israel.
no verse 32 in this text
32Aber über das alles sündigten sie noch mehr und glaubten nicht an seine Wunder.
no verse 33 in this text
33Darum ließ er sie dahinsterben, daß sie nichts erlangten und mußten ihr Leben lang geplagt sein.
no verse 34 in this text
34Wenn er sie erwürgte, suchten sie ihn und kehrten sich zu Gott
no verse 35 in this text
35und gedachten, daß Gott ihr Hort ist und Gott der Höchste ihr Erlöser ist,
no verse 36 in this text
36und heuchelten mit ihrem Munde und logen ihm mit ihrer Zunge;
no verse 37 in this text
37aber ihr Herz war nicht fest an ihm, und hielten nicht treulich an seinem Bund.
no verse 38 in this text
38Er aber war barmherzig und vergab die Missetat und vertilgte sie nicht und wandte oft seinen Zorn ab und ließ nicht seinen ganzen Zorn gehen.
no verse 39 in this text
39Denn er gedachte, daß sie Fleisch sind, ein Wind, der dahinfährt und nicht wiederkommt.
no verse 40 in this text
40Wie oft erzürnten sie ihn in der Wüste und entrüsteten ihn in der Einöde!
no verse 41 in this text
41Sie versuchten Gott immer wieder und meisterten den Heiligen in Israel.
no verse 42 in this text
42Sie gedachten nicht an seine Hand des Tages, da er sie erlöste von den Feinden;
no verse 43 in this text
43wie er denn seine Zeichen in Ägypten getan hatte und seine Wunder im Lande Zoan;
no verse 44 in this text
44da er ihr Wasser in Blut wandelte, daß sie ihre Bäche nicht trinken konnten;
no verse 45 in this text
45da er Ungeziefer unter sie schickte, daß sie fraß, und Frösche, die sie verderbten,
no verse 46 in this text
46und gab ihre Gewächse den Raupen und ihre Saat den Heuschrecken;
no verse 47 in this text
47da er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schloßen;
no verse 48 in this text
48da er ihr Vieh schlug mit Hagel und ihre Herden mit Wetterstrahlen;
no verse 49 in this text
49da er böse Engel unter sie sandte in seinem grimmigen Zorn und ließ sie toben und wüten und Leid tun;
no verse 50 in this text
50da er seinen Zorn ließ fortgehen und ihre Seele vor dem Tode nicht verschonte und übergab ihr Leben der Pestilenz;
no verse 51 in this text
51da er alle Erstgeburt in Ägypten schlug, die Erstlinge ihrer Kraft in den Hütten Hams,
no verse 52 in this text
52und ließ sein Volk ausziehen wie die Schafe und führte sie wie eine Herde in der Wüste.
no verse 53 in this text
53Und leitete sie sicher, daß sie sich nicht fürchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer.
no verse 54 in this text
54Und er brachte sie zu seiner heiligen Grenze, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben hat,
no verse 55 in this text
55und vertrieb vor ihnen her die Völker und ließ ihnen das Erbe austeilen und ließ in jener Hütten die Stämme Israels wohnen.
no verse 56 in this text
56Aber sie versuchten und erzürnten Gott den Höchsten und hielten ihre Zeugnisse nicht
no verse 57 in this text
57und fielen zurück und verachteten alles wie ihre Väter und hielten nicht, gleichwie ein loser Bogen,
no verse 58 in this text
58und erzürnten ihn mit ihren Höhen und reizten ihn mit ihren Götzen.
no verse 59 in this text
59Und da das Gott hörte, entbrannte er und verwarf Israel ganz,
no verse 60 in this text
60daß er seine Wohnung zu Silo ließ fahren, die Hütte, da er unter Menschen wohnte,
no verse 61 in this text
61und gab seine Macht ins Gefängnis und seine Herrlichkeit in die Hand des Feindes
no verse 62 in this text
62und übergab sein Volk ins Schwert und entbrannte über sein Erbe.
no verse 63 in this text
63Ihre junge Mannschaft fraß das Feuer, und ihre Jungfrauen mußten ungefreit bleiben.
no verse 64 in this text
64Ihre Priester fielen durchs Schwert, und waren keine Witwen, die da weinen sollten.
no verse 65 in this text
65Und der Herr erwachte wie ein Schlafender, wie ein Starker jauchzt, der vom Wein kommt,
no verse 66 in this text
66und schlug seine Feinde zurück und hängte ihnen ewige Schande an.
no verse 67 in this text
67Und er verwarf die Hütte Josephs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,
no verse 68 in this text
68sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, welchen er liebte.
no verse 69 in this text
69Und baute sein Heiligtum hoch, wie die Erde, die ewiglich fest stehen soll.
no verse 70 in this text
70Und erwählte seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafställen;
no verse 71 in this text
71von den säugenden Schafen holte er ihn, daß er sein Volk Jakob weiden sollte und sein Erbe Israel.
no verse 72 in this text
72Und er weidete sie auch mit aller Treue und regierte mit allem Fleiß.
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