Hiob 41
Lutherbibel 1912Translation
Lutherbibel 1912
Clementine Vulgate, 1598
1[40:25] Kannst du den Leviathan ziehen mit dem Haken und seine Zunge mit einer Schnur fassen?
1[Non quasi crudelis suscitabo eum: quis enim resistere potest vultui meo?
2[40:26] Kannst du ihm eine Angel in die Nase legen und mit einem Stachel ihm die Backen durchbohren?
2Quis ante dedit mihi, ut reddam ei? omnia quæ sub cælo sunt, mea sunt.
3[40:27] Meinst du, er werde dir viel Flehens machen oder dir heucheln?
3Non parcam ei, et verbis potentibus, et ad deprecandum compositis.
4[40:28] Meinst du, daß er einen Bund mit dir machen werde, daß du ihn immer zum Knecht habest?
4Quis revelabit faciem indumenti ejus? et in medium oris ejus quis intrabit?
5[40:29] Kannst du mit ihm spielen wie mit einem Vogel oder ihn für deine Dirnen anbinden?
5Portas vultus ejus quis aperiet? per gyrum dentium ejus formido.
6[40:30] Meinst du die Genossen werden ihn zerschneiden, daß er unter die Kaufleute zerteilt wird?
6Corpus illius quasi scuta fusilia, compactum squamis se prementibus.
7[40:31] Kannst du mit Spießen füllen seine Haut und mit Fischerhaken seinen Kopf?
7Una uni conjungitur, et ne spiraculum quidem incedit per eas.
8[40:32] Wenn du deine Hand an ihn legst, so gedenke, daß es ein Streit ist, den du nicht ausführen wirst.
8Una alteri adhærebit, et tenentes se nequaquam separabuntur.
9[40:1] Siehe, die Hoffnung wird jedem fehlen; schon wenn er seiner ansichtig wird, stürzt er zu Boden.
9Sternutatio ejus splendor ignis, et oculi ejus ut palpebræ diluculi.
10[41:2] Niemand ist so kühn, daß er ihn reizen darf; wer ist denn, der vor mir stehen könnte?
10De ore ejus lampades procedunt, sicut tædæ ignis accensæ.
11[41:3] Wer hat mir etwas zuvor getan, daß ich's ihm vergelte? Es ist mein, was unter allen Himmeln ist.
11De naribus ejus procedit fumus, sicut ollæ succensæ atque ferventis.
12[41:4] Dazu muß ich nun sagen, wie groß, wie mächtig und wohlgeschaffen er ist.
12Halitus ejus prunas ardere facit, et flamma de ore ejus egreditur.
13[41:5] Wer kann ihm sein Kleid aufdecken? und wer darf es wagen, ihm zwischen die Zähne zu greifen?
13In collo ejus morabitur fortitudo, et faciem ejus præcedit egestas.
14[41:6] Wer kann die Kinnbacken seines Antlitzes auftun? Schrecklich stehen seine Zähne umher.
14Membra carnium ejus cohærentia sibi: mittet contra eum fulmina, et ad locum alium non ferentur.
15[41:7] Seine stolzen Schuppen sind wie feste Schilde, fest und eng ineinander.
15Cor ejus indurabitur tamquam lapis, et stringetur quasi malleatoris incus.
16[41:8] Eine rührt an die andere, daß nicht ein Lüftlein dazwischengeht.
16Cum sublatus fuerit, timebunt angeli, et territi purgabuntur.
17[41:9] Es hängt eine an der andern, und halten zusammen, daß sie sich nicht voneinander trennen.
17Cum apprehenderit eum gladius, subsistere non poterit, neque hasta, neque thorax:
18[41:10] Sein Niesen glänzt wie ein Licht; seine Augen sind wie die Wimpern der Morgenröte.
18reputabit enim quasi paleas ferrum, et quasi lignum putridum æs.
19[41:11] Aus seinem Munde fahren Fackeln, und feurige Funken schießen heraus.
19Non fugabit eum vir sagittarius: in stipulam versi sunt ei lapides fundæ.
20[41:12] Aus seiner Nase geht Rauch wie von heißen Töpfen und Kesseln.
20Quasi stipulam æstimabit malleum, et deridebit vibrantem hastam.
21[41:13] Sein Odem ist wie eine lichte Lohe, und aus seinem Munde gehen Flammen.
21Sub ipso erunt radii solis, et sternet sibi aurum quasi lutum.
22[41:14] Auf seinem Hals wohnt die Stärke, und vor ihm her hüpft die Angst.
22Fervescere faciet quasi ollam profundum mare, et ponet quasi cum unguenta bulliunt.
23[41:15] Die Gliedmaßen seines Fleisches hangen aneinander und halten hart an ihm, daß er nicht zerfallen kann.
23Post eum lucebit semita: æstimabit abyssum quasi senescentem.
24[41:16] Sein Herz ist so hart wie ein Stein und so fest wie ein unterer Mühlstein.
24Non est super terram potestas quæ comparetur ei, qui factus est ut nullum timeret.
25[41:17] Wenn er sich erhebt, so entsetzen sich die Starken; und wenn er daherbricht, so ist keine Gnade da.
25Omne sublime videt: ipse est rex super universos filios superbiæ.]
26[41:18] Wenn man zu ihm will mit dem Schwert, so regt er sich nicht, oder mit Spieß, Geschoß und Panzer.
no verse 26 in this text
27[41:19] Er achtet Eisen wie Stroh, und Erz wie faules Holz.
no verse 27 in this text
28[41:20] Kein Pfeil wird ihn verjagen; die Schleudersteine sind ihm wie Stoppeln.
no verse 28 in this text
29[41:21] Die Keule achtet er wie Stoppeln; er spottet der bebenden Lanze.
no verse 29 in this text
30[41:22] Unten an ihm sind scharfe Scherben; er fährt wie mit einem Dreschwagen über den Schlamm.
no verse 30 in this text
31[41:23] Er macht, daß der tiefe See siedet wie ein Topf, und rührt ihn ineinander, wie man eine Salbe mengt.
no verse 31 in this text
32[41:24] Nach ihm leuchtet der Weg; er macht die Tiefe ganz grau.
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33[41:25] Auf Erden ist seinesgleichen niemand; er ist gemacht, ohne Furcht zu sein.
no verse 33 in this text
34[41:26] Er verachtet alles, was hoch ist; er ist ein König über alles stolze Wild.
no verse 34 in this text
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