Job
Chapter 15
Reina-Valera 1909
vs Lutherbibel 1912
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Job 15

Reina-Valera 1909
Lutherbibel 1912
1Y RESPONDIÓ Eliphaz Temanita, y dijo:
1Da antwortete Eliphas von Theman und sprach:
2¿Si proferirá el sabio vana sabiduría, y henchirá su vientre de viento solano?
2Soll ein weiser Mann so aufgeblasene Worte reden und seinen Bauch so blähen mit leeren Reden?
3¿Disputará con palabras inútiles, y con razones sin provecho?
3Du verantwortest dich mit Worten, die nicht taugen, und dein Reden ist nichts nütze.
4Tú también disipas el temor, y menoscabas la oración delante de Dios.
4Du hast die Furcht fahren lassen und redest verächtlich vor Gott.
5Porque tu boca declaró tu iniquidad, pues has escogido el hablar de los astutos.
5Denn deine Missetat lehrt deinen Mund also, und hast erwählt eine listige Zunge.
6Tu boca te condenará, y no yo; y tus labios testificarán contra ti.
6Dein Mund verdammt dich, und nicht ich; deine Lippen zeugen gegen dich.
7¿Naciste tú primero que Adam? ¿ó fuiste formado antes que los collados?
7Bist du der erste Mensch geboren? bist du vor allen Hügeln empfangen?
8¿Oíste tú el secreto de Dios, que detienes en ti solo la sabiduría?
8Hast du Gottes heimlichen Rat gehört und die Weisheit an dich gerissen?
9¿Qué sabes tú que no sepamos? ¿qué entiendes que no se halle en nosotros?
9Was weißt du, das wir nicht wissen? was verstehst du, das nicht bei uns sei?
10Entre nosotros también hay cano, también hay viejo mucho mayor en días que tu padre.
10Es sind Graue und Alte unter uns, die länger gelebt haben denn dein Vater.
11¿En tan poco tienes las consolaciones de Dios? ¿tienes acaso alguna cosa oculta cerca de ti?
11Sollten Gottes Tröstungen so gering vor dir gelten und ein Wort, in Lindigkeit zu dir gesprochen?
12¿Por qué te enajena tu corazón, y por qué guiñan tus ojos,
12Was nimmt dein Herz vor? was siehst du so stolz?
13Pues haces frente á Dios con tu espíritu, y sacas tales palabras de tu boca?
13Was setzt sich dein Mut gegen Gott, daß du solche Reden aus deinem Munde lässest?
14¿Qué cosa es el hombre para que sea limpio, y que se justifique el nacido de mujer?
14Was ist ein Mensch, daß er sollte rein sein, und daß er sollte gerecht sein, der von einem Weibe geboren ist?
15He aquí que en sus santos no confía, y ni los cielos son limpios delante de sus ojos:
15Siehe, unter seinen Heiligen ist keiner ohne Tadel, und die im Himmel sind nicht rein vor ihm.
16¿Cuánto menos el hombre abominable y vil, que bebe la iniquidad como agua?
16Wie viel weniger ein Mensch, der ein Greuel und schnöde ist, der Unrecht säuft wie Wasser.
17Escúchame; yo te mostraré y te contaré lo que he visto:
17Ich will dir's zeigen, höre mir zu, und ich will dir erzählen, was ich gesehen habe,
18(Lo que los sabios nos contaron de sus padres, y no lo encubrieron;
18was die Weisen gesagt haben und ihren Vätern nicht verhohlen gewesen ist,
19A los cuales solos fué dada la tierra, y no pasó extraño por medio de ellos:)
19welchen allein das Land gegeben war, daß kein Fremder durch sie gehen durfte:
20Todos los días del impío, él es atormentado de dolor, y el número de años es escondido al violento.
20“Der Gottlose bebt sein Leben lang, und dem Tyrannen ist die Zahl seiner Jahre verborgen.
21Estruendos espantosos hay en sus oídos; en la paz le vendrá quien lo asuele.
21Was er hört, das schreckt ihn; und wenn's gleich Friede ist, fürchtet er sich, der Verderber komme,
22El no creerá que ha de volver de las tinieblas, y está mirando al cuchillo.
22glaubt nicht, daß er möge dem Unglück entrinnen, und versieht sich immer des Schwerts.
23Desasosegado á comer siempre, sabe que le está aparejado día de tinieblas.
23Er zieht hin und her nach Brot, und es dünkt ihn immer, die Zeit seines Unglücks sei vorhanden.
24Tribulación y angustia le asombrarán, y esforzaránse contra él como un rey apercibido para la batalla.
24Angst und Not schrecken ihn und schlagen ihn nieder wie ein König mit seinem Heer.
25Por cuanto él extendió su mano contra Dios, y se esforzó contra el Todopoderoso,
25Denn er hat seine Hand wider Gott gestreckt und sich wider den Allmächtigen gesträubt.
26El le acometerá en la cerviz, en lo grueso de las hombreras de sus escudos:
26Er läuft mit dem Kopf an ihn und ficht halsstarrig wider ihn.
27Porque cubrió su rostro con su gordura, é hizo pliegues sobre los ijares;
27Er brüstet sich wie ein fetter Wanst und macht sich feist und dick.
28Y habitó las ciudades asoladas, las casas inhabitadas, que estaban puestas en montones.
28Er wohnt in verstörten Städten, in Häusern, da man nicht bleiben darf, die auf einem Haufen liegen sollen.
29No enriquecerá, ni será firme su potencia, ni extenderá por la tierra su hermosura.
29Er wird nicht reich bleiben, und sein Gut wird nicht bestehen, und sein Glück wird sich nicht ausbreiten im Lande.
30No se escapará de las tinieblas: la llama secará sus ramos, y con el aliento de su boca perecerá.
30Unfall wird nicht von ihm lassen. Die Flamme wird seine Zweige verdorren, und er wird ihn durch den Odem seines Mundes wegnehmen.
31No confíe el iluso en la vanidad; porque ella será su recompensa.
31Er wird nicht bestehen, denn er ist in seinem eiteln Dünkel betrogen; und eitel wird sein Lohn werden.
32El será cortado antes de su tiempo, y sus renuevos no reverdecerán.
32Er wird ein Ende nehmen vor der Zeit; und sein Zweig wird nicht grünen.
33El perderá su agraz como la vid, y derramará su flor como la oliva.
33Er wird abgerissen werden wie eine unzeitige Traube vom Weinstock, und wie ein Ölbaum seine Blüte abwirft.
34Porque la sociedad de los hipócritas será asolada, y fuego consumirá las tiendas de soborno.
34Denn der Heuchler Versammlung wird einsam bleiben; und das Feuer wird fressen die Hütten derer, die Geschenke nehmen.
35Concibieron dolor, y parieron iniquidad; y las entrañas de ellos meditan engaño.
35Sie gehen schwanger mit Unglück und gebären Mühsal, und ihr Schoß bringt Trug.”

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