Job 6
Reina-Valera 1909Translation
Reina-Valera 1909
Lutherbibel 1912
1Y RESPONDIÓ Job y dijo:
1Hiob antwortete und sprach:
2¡Oh si pesasen al justo mi queja y mi tormento, y se alzasen igualmente en balanza!
2Wenn man doch meinen Unmut wöge und mein Leiden zugleich in die Waage legte!
3Porque pesaría aquél más que la arena del mar: y por tanto mis palabras son cortadas.
3Denn nun ist es schwerer als Sand am Meer; darum gehen meine Worte irre.
4Porque las saetas del Todopoderoso están en mí, cuyo veneno bebe mi espíritu; y terrores de Dios me combaten.
4Denn die Pfeile des Allmächtigen stecken in mir: derselben Gift muß mein Geist trinken, und die Schrecknisse Gottes sind auf mich gerichtet.
5¿Acaso gime el asno montés junto á la hierba? ¿muge el buey junto á su pasto?
5Das Wild schreit nicht, wenn es Gras hat; der Ochse blökt nicht, wenn er sein Futter hat.
6¿Comeráse lo desabrido sin sal? ¿ó habrá gusto en la clara del huevo?
6Kann man auch essen, was ungesalzen ist? Oder wer mag kosten das Weiße um den Dotter?
7Las cosas que mi alma no quería tocar, por los dolores son mi comida.
7Was meine Seele widerte anzurühren, das ist meine Speise, mir zum Ekel.
8¡Quién me diera que viniese mi petición, y que Dios me otorgase lo que espero;
8O, daß meine Bitte geschähe und Gott gäbe mir, was ich hoffe!
9Y que pluguiera á Dios quebrantarme; que soltara su mano, y me deshiciera!
9Daß Gott anfinge und zerschlüge mich und ließe seine Hand gehen und zerscheiterte mich!
10Y sería aún mi consuelo, si me asaltase con dolor sin dar más tregua, que yo no he escondido las palabras del Santo.
10So hätte ich nun Trost, und wollte bitten in meiner Krankheit, daß er nur nicht schonte, habe ich doch nicht verleugnet die Reden des Heiligen.
11¿Cuál es mi fortaleza para esperar aún? ¿y cuál mi fin para dilatar mi vida?
11Was ist meine Kraft, daß ich möge beharren? und welches ist mein Ende, daß meine Seele geduldig sein sollte?
12¿Es mi fortaleza la de las piedras? ¿ó mi carne, es de acero?
12Ist doch meine Kraft nicht steinern und mein Fleisch nicht ehern.
13¿No me ayudo cuanto puedo, y el poder me falta del todo?
13Habe ich doch nirgend Hilfe, und mein Vermögen ist dahin.
14El atribulado es consolado de su compañero: mas hase abandonado el temor del Omnipotente.
14Wer Barmherzigkeit seinem Nächsten verweigert, der verläßt des Allmächtigen Furcht.
15Mis hermanos han mentido cual arroyo: pasáronse como corrientes impetuosas,
15Meine Brüder trügen wie ein Bach, wie Wasserströme, die vergehen,
16Que están escondidas por la helada, y encubiertas con nieve;
16die trübe sind vom Eis, in die der Schnee sich birgt:
17Que al tiempo del calor son deshechas, y en calentándose, desaparecen de su lugar;
17zur Zeit, wenn sie die Hitze drückt, versiegen sie; wenn es heiß wird, vergehen sie von ihrer Stätte.
18Apártanse de la senda de su rumbo, van menguando y piérdense.
18Die Reisezüge gehen ab vom Wege, sie treten aufs Ungebahnte und kommen um;
19Miraron los caminantes de Temán, los caminantes de Saba esperaron en ellas:
19die Reisezüge von Thema blicken ihnen nach, die Karawanen von Saba hofften auf sie:
20Mas fueron avergonzados por su esperanza; porque vinieron hasta ellas, y halláronse confusos.
20aber sie wurden zu Schanden über ihrer Hoffnung und mußten sich schämen, als sie dahin kamen.
21Ahora ciertamente como ellas sois vosotros: que habéis visto el tormento, y teméis.
21So seid ihr jetzt ein Nichts geworden, und weil ihr Jammer sehet, fürchtet ihr euch.
22¿Os he dicho yo: Traedme, y pagad por mí de vuestra hacienda;
22Habe ich auch gesagt: Bringet her von eurem Vermögen und schenkt mir
23Y libradme de la mano del opresor, y redimidme del poder de los violentos?
23und errettet mich aus der Hand des Feindes und erlöst mich von der Hand der Gewalttätigen?
24Enseñadme, y yo callaré: y hacedme entender en qué he errado.
24Lehret mich, so will ich schweigen; und was ich nicht weiß, darin unterweist mich.
25¡Cuán fuertes son las palabras de rectitud! Mas ¿qué reprende el que reprende de vosotros?
25Warum tadelt ihr rechte Rede? Wer ist unter euch, der sie strafen könnte?
26¿Pensáis censurar palabras, y los discursos de un desesperado, que son como el viento?
26Gedenket ihr, Worte zu strafen? Aber eines Verzweifelten Rede ist für den Wind.
27También os arrojáis sobre el huérfano, y hacéis hoyo delante de vuestro amigo.
27Ihr fielet wohl über einen armen Waisen her und grübet eurem Nachbarn Gruben.
28Ahora pues, si queréis, mirad en mí, y ved si miento delante de vosotros.
28Doch weil ihr habt angehoben, sehet auf mich, ob ich vor euch mit Lügen bestehen werde.
29Tornad ahora, y no haya iniquidad; volved aún á considerar mi justicia en esto.
29Antwortet, was recht ist; meine Antwort wird noch recht bleiben.
30¿Hay iniquidad en mi lengua? ¿no puede mi paladar discernir las cosas depravadas?
30Ist denn auf meiner Zunge Unrecht, oder sollte mein Gaumen Böses nicht merken?
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