Hiob
Chapter 31
Lutherbibel 1912
vs Reina-Valera 1909
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Hiob 31

Lutherbibel 1912Translation
Lutherbibel 1912
Reina-Valera 1909
1Ich habe einen Bund gemacht mit meinen Augen, daß ich nicht achtete auf eine Jungfrau.
1HICE pacto con mis ojos: ¿cómo pues había yo de pensar en virgen?
2Was gäbe mir Gott sonst als Teil von oben und was für ein Erbe der Allmächtige in der Höhe?
2Porque ¿qué galardón me daría de arriba Dios, y qué heredad el Omnipotente de las alturas?
3Wird nicht der Ungerechte Unglück haben und ein Übeltäter verstoßen werden?
3¿No hay quebrantamiento para el impío, y extrañamiento para los que obran iniquidad?
4Sieht er nicht meine Wege und zählt alle meine Gänge?
4¿No ve él mis caminos, y cuenta todos mis pasos?
5Habe ich gewandelt in Eitelkeit, oder hat mein Fuß geeilt zum Betrug?
5Si anduve con mentira, y si mi pie se apresuró á engaño,
6So wäge man mich auf der rechten Waage, so wird Gott erfahren meine Unschuld.
6Péseme Dios en balanzas de justicia, y conocerá mi integridad.
7Ist mein Gang gewichen aus dem Wege und mein Herz meinen Augen nachgefolgt und klebt ein Flecken an meinen Händen,
7Si mis pasos se apartaron del camino, y si mi corazón se fué tras mis ojos, y si algo se apegó á mis manos,
8so müsse ich säen, und ein andrer esse es; und mein Geschlecht müsse ausgewurzelt werden.
8Siembre yo, y otro coma, y mis verduras sean arrancadas.
9Hat sich mein Herz lassen reizen zum Weibe und habe ich an meines Nächsten Tür gelauert,
9Si fué mi corazón engañado acerca de mujer, y si estuve acechando á la puerta de mi prójimo:
10so müsse mein Weib von einem andern geschändet werden, und andere müssen bei ihr liegen;
10Muela para otro mi mujer, y sobre ella otros se encorven.
11denn das ist ein Frevel und eine Missetat für die Richter.
11Porque es maldad é iniquidad, que han de castigar los jueces.
12Denn das wäre ein Feuer, das bis in den Abgrund verzehrte und all mein Einkommen auswurzelte.
12Porque es fuego que devoraría hasta el sepulcro, y desarraigaría toda mi hacienda.
13Hab ich verachtet das Recht meines Knechtes oder meiner Magd, wenn sie eine Sache wider mich hatten?
13Si hubiera tenido en poco el derecho de mi siervo y de mi sierva, cuando ellos pleitearan conmigo,
14Was wollte ich tun, wenn Gott sich aufmachte, und was würde ich antworten, wenn er heimsuchte?
14¿Qué haría yo cuando Dios se levantase? y cuando él visitara, ¿qué le respondería yo?
15Hat ihn nicht auch der gemacht, der mich in Mutterleibe machte, und hat ihn im Schoße ebensowohl bereitet?
15El que en el vientre me hizo á mí, ¿no lo hizo á él? ¿y no nos dispuso uno mismo en la matriz?
16Habe ich den Dürftigen ihr Begehren versagt und die Augen der Witwe lassen verschmachten?
16Si estorbé el contento de los pobres, é hice desfallecer los ojos de la viuda;
17Hab ich meinen Bissen allein gegessen, und hat nicht der Waise auch davon gegessen?
17Y si comí mi bocado solo, y no comió de él el huérfano;
18Denn ich habe mich von Jugend auf gehalten wie ein Vater, und von meiner Mutter Leib an habe ich gerne getröstet.
18(Porque desde mi mocedad creció conmigo como con padre, y desde el vientre de mi madre fuí guía de la viuda;)
19Hab ich jemand sehen umkommen, daß er kein Kleid hatte, und den Armen ohne Decke gehen lassen?
19Si he visto que pereciera alguno sin vestido, y al menesteroso sin cobertura;
20Haben mich nicht gesegnet seine Lenden, da er von den Fellen meiner Lämmer erwärmt ward?
20Si no me bendijeron sus lomos, y del vellón de mis ovejas se calentaron;
21Hab ich meine Hand an den Waisen gelegt, weil ich sah, daß ich im Tor Helfer hatte?
21Si alcé contra el huérfano mi mano, aunque viese que me ayudarían en la puerta;
22So falle meine Schulter von der Achsel, und mein Arm breche von der Röhre.
22Mi espalda se caiga de mi hombro, y mi brazo sea quebrado de mi canilla.
23Denn ich fürchte Gottes Strafe über mich und könnte seine Last nicht ertragen.
23Porque temí el castigo de Dios, contra cuya alteza yo no tendría poder.
24Hab ich das Gold zu meiner Zuversicht gemacht und zu dem Goldklumpen gesagt: “Mein Trost”?
24Si puse en oro mi esperanza, y dije al oro: Mi confianza eres tú;
25Hab ich mich gefreut, daß ich großes Gut hatte und meine Hand allerlei erworben hatte?
25Si me alegré de que mi hacienda se multiplicase, y de que mi mano hallase mucho;
26Hab ich das Licht angesehen, wenn es hell leuchtete, und den Mond, wenn er voll ging,
26Si he mirado al sol cuando resplandecía, y á la luna cuando iba hermosa,
27daß ich mein Herz heimlich beredet hätte, ihnen Küsse zuzuwerfen mit meiner Hand?
27Y mi corazón se engañó en secreto, y mi boca besó mi mano:
28was auch eine Missetat ist vor den Richtern; denn damit hätte ich verleugnet Gott in der Höhe.
28Esto también fuera maldad juzgada; porque habría negado al Dios soberano.
29Hab ich mich gefreut, wenn's meinem Feind übel ging, und habe mich überhoben, darum daß ihn Unglück betreten hatte?
29Si me alegré en el quebrantamiento del que me aborrecía, y me regocijé cuando le halló el mal;
30Denn ich ließ meinen Mund nicht sündigen, daß ich verwünschte mit einem Fluch seine Seele.
30(Que ni aun entregué al pecado mi paladar, pidiendo maldición para su alma;)
31Haben nicht die Männer in meiner Hütte müssen sagen: “Wo ist einer, der von seinem Fleisch nicht wäre gesättigt worden?”
31Cuando mis domésticos decían: ¡Quién nos diese de su carne! nunca nos hartaríamos.
32Draußen mußte der Gast nicht bleiben, sondern meine Tür tat ich dem Wanderer auf.
32El extranjero no tenía fuera la noche; mis puertas abría al caminante.
33Hab ich meine Übertretungen nach Menschenweise zugedeckt, daß ich heimlich meine Missetat verbarg?
33Si encubrí, como los hombres mis prevaricaciones, escondiendo en mi seno mi iniquidad;
34Habe ich mir grauen lassen vor der großen Menge, und hat die Verachtung der Freundschaften mich abgeschreckt, daß ich stille blieb und nicht zur Tür ausging?
34Porque quebrantaba á la gran multitud, y el menosprecio de las familias me atemorizó, y callé, y no salí de mi puerta:
35O hätte ich einen, der mich anhört! Siehe, meine Unterschrift, der Allmächtige antworte mir!, und siehe die Schrift, die mein Verkläger geschrieben!
35¡Quién me diera quien me oyese! He aquí mi impresión es que el Omnipotente testificaría por mí, aunque mi adversario me hiciera el proceso.
36Wahrlich, dann wollte ich sie auf meine Achsel nehmen und mir wie eine Krone umbinden;
36Ciertamente yo lo llevaría sobre mi hombro, y me lo ataría en lugar de corona.
37ich wollte alle meine Schritte ihm ansagen und wie ein Fürst zu ihm nahen.
37Yo le contaría el número de mis pasos, y como príncipe me llegaría á él.
38Wird mein Land gegen mich schreien und werden miteinander seine Furchen weinen;
38Si mi tierra clama contra mí, y lloran todos sus surcos;
39hab ich seine Früchte unbezahlt gegessen und das Leben der Ackerleute sauer gemacht:
39Si comí su sustancia sin dinero, ó afligí el alma de sus dueños;
40so mögen mir Disteln wachsen für Weizen und Dornen für Gerste. Die Worte Hiobs haben ein Ende.
40En lugar de trigo me nazcan abrojos, y espinas en lugar de cebada. Acábanse las palabras de Job.

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