Hiob 3
Lutherbibel 1912Translation
Lutherbibel 1912
Reina-Valera 1909
1Darnach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag.
1DESPUÉS de esto abrió Job su boca, y maldijo su día.
2Und Hiob sprach:
2Y exclamó Job, y dijo:
3Der Tag müsse verloren sein, darin ich geboren bin, und die Nacht, welche sprach: Es ist ein Männlein empfangen!
3Perezca el día en que yo nací, y la noche que se dijo: Varón es concebido.
4Derselbe Tag müsse finster sein, und Gott von obenherab müsse nicht nach ihm fragen; kein Glanz müsse über ihn scheinen!
4Sea aquel día sombrío, y Dios no cuide de él desde arriba, ni claridad sobre él resplandezca.
5Finsternis und Dunkel müssen ihn überwältigen, und dicke Wolken müssen über ihm bleiben, und der Dampf am Tage mache ihn gräßlich!
5Aféenlo tinieblas y sombra de muerte; repose sobre él nublado, que lo haga horrible como caliginoso día.
6Die Nacht müsse Dunkel einnehmen; sie müsse sich nicht unter den Tagen des Jahres freuen noch in die Zahl der Monden kommen!
6Ocupe la oscuridad aquella noche; no sea contada entre los días del año, ni venga en el número de los meses.
7Siehe, die Nacht müsse einsam sein und kein Jauchzen darin sein!
7¡Oh si fuere aquella noche solitaria, que no viniera canción alguna en ella!
8Es müssen sie verfluchen die Verflucher des Tages und die da bereit sind, zu erregen den Leviathan!
8Maldíganla los que maldicen al día, los que se aprestan para levantar su llanto.
9Ihre Sterne müssen finster sein in ihrer Dämmerung; sie hoffe aufs Licht, und es komme nicht, und müsse nicht sehen die Wimpern der Morgenröte,
9Oscurézcanse las estrellas de su alba; espere la luz, y no venga, ni vea los párpados de la mañana:
10darum daß sie nicht verschlossen hat die Tür des Leibes meiner Mutter und nicht verborgen das Unglück vor meinen Augen!
10Por cuanto no cerró las puertas del vientre donde yo estaba, ni escondió de mis ojos la miseria.
11Warum bin ich nicht gestorben von Mutterleib an? Warum bin ich nicht verschieden, da ich aus dem Leibe kam?
11¿Por qué no morí yo desde la matriz, o fuí traspasado en saliendo del vientre?
12Warum hat man mich auf den Schoß gesetzt? Warum bin ich mit Brüsten gesäugt?
12¿Por qué me previnieron las rodillas? ¿y para qué las tetas que mamase?
13So läge ich doch nun und wäre still, schliefe und hätte Ruhe
13Pues que ahora yaciera yo, y reposara; durmiera, y entonces tuviera reposo,
14mit den Königen und Ratsherren auf Erden, die das Wüste bauen,
14Con los reyes y con los consejeros de la tierra, que edifican para sí los desiertos;
15oder mit den Fürsten, die Gold haben und deren Häuser voll Silber sind.
15O con los príncipes que poseían el oro, que henchían sus casas de plata.
16Oder wie eine unzeitige Geburt, die man verborgen hat, wäre ich gar nicht, wie Kinder, die das Licht nie gesehen haben.
16O ¿por qué no fuí escondido como aborto, como los pequeñitos que nunca vieron luz?
17Daselbst müssen doch aufhören die Gottlosen mit Toben; daselbst ruhen doch, die viel Mühe gehabt haben.
17Allí los impíos dejan el perturbar, y allí descansan los de cansadas fuerzas.
18Da haben doch miteinander Frieden die Gefangenen und hören nicht die Stimme des Drängers.
18Allí asimismo reposan los cautivos; no oyen la voz del exactor.
19Da sind beide, klein und groß, und der Knecht ist frei von seinem Herrn.
19Allí están el chico y el grande; y el siervo libre de su señor.
20Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen und das Leben den betrübten Herzen
20¿Por qué se da luz al trabajado, y vida á los de ánimo en amargura,
21(die des Todes warten, und er kommt nicht, und grüben ihn wohl aus dem Verborgenen,
21Que esperan la muerte, y ella no llega, aunque la buscan más que tesoros;
22die sich sehr freuten und fröhlich wären, wenn sie ein Grab bekämen),
22Que se alegran sobremanera, y se gozan, cuando hallan el sepulcro?
23dem Manne, dessen Weg verborgen ist und vor ihm von Gott verzäunt ward?
23¿ Por qué al hombre que no sabe por donde vaya, y al cual Dios ha encerrado?
24Denn wenn ich essen soll, muß ich seufzen, und mein Heulen fährt heraus wie Wasser.
24Pues antes que mi pan viene mi suspiro; y mis gemidos corren como aguas.
25Denn was ich gefürchtet habe ist über mich gekommen, und was ich sorgte, hat mich getroffen.
25Porque el temor que me espantaba me ha venido, y hame acontecido lo que temía.
26War ich nicht glückselig? War ich nicht fein stille? Hatte ich nicht gute Ruhe? Und es kommt solche Unruhe!
26No he tenido paz, no me aseguré, ni me estuve reposado; vínome no obstante turbación.
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