Psaumes 39
Louis Segond 1910Translation
Louis Segond 1910
Lutherbibel 1912
1Au chef des chantres. A Jeduthun, Psaume de David.
1Ein Psalm Davids, vorzusingen, für Jeduthun. Ich habe mir vorgesetzt: Ich will mich hüten, daß ich nicht sündige mit meiner Zunge. Ich will meinen Mund zäumen, weil ich muß den Gottlosen vor mir sehen.
2Je disais: Je veillerai sur mes voies, De peur de pécher par ma langue; Je mettrai un frein à ma bouche, Tant que le méchant sera devant moi.
2Ich bin verstummt und still und schweige der Freuden und muß mein Leid in mich fressen.
3Je suis resté muet, dans le silence; Je me suis tu, quoique malheureux; Et ma douleur n’était pas moins vive.
3Mein Herz ist entbrannt in meinem Leibe, und wenn ich daran gedenke, werde ich entzündet; ich rede mit meiner Zunge.
4Mon cœur brûlait au-dedans de moi, Un feu intérieur me consumait, Et la parole est venue sur ma langue.
4Aber, HERR, lehre mich doch, daß es ein Ende mit mir haben muß und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muß.
5Éternel! Dis-moi quel est le terme de ma vie, Quelle est la mesure de mes jours; Que je sache combien je suis fragile.
5Siehe, meiner Tage sind einer Hand breit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben! (Sela.)
6Voici, tu as donné à mes jours la largeur de la main, Et ma vie est comme un rien devant toi. Oui, tout homme debout n’est qu’un souffle. — Pause.
6Sie gehen daher wie ein Schemen und machen sich viel vergebliche Unruhe; sie sammeln, und wissen nicht, wer es einnehmen wird.
7Oui, l’homme se promène comme une ombre, Il s’agite vainement; Il amasse, et il ne sait qui recueillera.
7Nun, Herr, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich.
8Maintenant, Seigneur, que puis-je espérer? En toi est mon espérance.
8Errette mich von aller meiner Sünde und laß mich nicht den Narren ein Spott werden.
9Délivre-moi de toutes mes transgressions! Ne me rends pas l’opprobre de l’insensé!
9Ich will schweigen und meinen Mund nicht auftun; denn du hast's getan.
10Je reste muet, je n’ouvre pas la bouche, Car c’est toi qui agis.
10Wende deine Plage von mir; denn ich bin verschmachtet von der Strafe deiner Hand.
11Détourne de moi tes coups! Je succombe sous les attaques de ta main.
11Wenn du einen züchtigst um der Sünde willen, so wird seine Schöne verzehrt wie von Motten. Ach wie gar nichts sind doch alle Menschen! (Sela.)
12Tu châties l’homme en le punissant de son iniquité, Tu détruis comme la teigne ce qu’il a de plus cher. Oui, tout homme est un souffle. — Pause.
12Höre mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien und schweige nicht über meine Tränen; denn ich bin dein Pilger und dein Bürger wie alle meine Väter.
13Écoute ma prière, Éternel, et prête l’oreille à mes cris! Ne sois pas insensible à mes larmes! Car je suis un étranger chez toi, Un habitant, comme tous mes pères.
13Laß ab von mir, daß ich mich erquicke, ehe ich den hinfahre und nicht mehr hier sei.
14Détourne de moi le regard, et laisse-moi respirer, Avant que je m’en aille et que ne sois plus!
no verse 14 in this text
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