ΙΩΒ 21
Septuagint (Greek Old Testament), second editionOriginal language
Septuagint (Greek Old Testament), second edition
Lutherbibel 1912
1ΥΠΟΛΑΒΩΝ δὲ Ἰὼβ λέγει·
1Hiob antwortete und sprach:
2ἀκούσατε ἀκούσατέ μου τῶν λόγων, ἵνα μὴ ᾖ μοι παρ᾿ ὑμῶν αὕτη ἡ παράκλησις.
2Hört doch meiner Rede zu und laßt mir das anstatt eurer Tröstungen sein!
3ἄρατέ με, ἐγὼ δὲ λαλήσω, εἶτ᾿ οὐ καταγελάσετέ μου.
3Vertragt mich, daß ich auch rede, und spottet darnach mein!
4τί γάρ; μὴ ἀνθρώπου μου ἡ ἔλεγξις; ἢ διατί οὐ θυμωθήσομαι;
4Handle ich denn mit einem Menschen? oder warum sollte ich ungeduldig sein?
5εἰσβλέψαντες εἰς ἐμὲ θαυμάσετε χεῖρα θέντες ἐπὶ σιαγόνι·
5Kehrt euch her zu mir; ihr werdet erstarren und die Hand auf den Mund legen müssen.
6ἐάν τε γὰρ μνησθῶ, ἐσπούδακα, ἔχουσι δέ μου τὰς σάρκας ὀδύναι.
6Wenn ich daran denke, so erschrecke ich, und Zittern kommt mein Fleisch an.
7διατὶ ἀσεβεῖς ζῶσι, πεπαλαίωνται δὲ καὶ ἐν πλούτῳ;
7Warum leben denn die Gottlosen, werden alt und nehmen zu an Gütern?
8ὁ σπόρος αὐτῶν κατὰ ψυχήν, τὰ δὲ τέκνα αὐτῶν ἐν ὀφθαλμοῖς.
8Ihr Same ist sicher um sie her, und ihre Nachkömmlinge sind bei ihnen.
9οἱ οἶκοι αὐτῶν εὐθηνοῦσι, φόβος δὲ οὐδαμοῦ, μάστιξ δὲ παρὰ Κυρίου οὐκ ἔστιν ἐπ᾿ αὐτοῖς.
9Ihr Haus hat Frieden vor der Furcht, und Gottes Rute ist nicht über ihnen.
10ἡ βοῦς αὐτῶν οὐκ ὠμοτόκησε, διεσώθη δὲ αὐτῶν ἐν γαστρὶ ἔχουσα καὶ οὐκ ἔσφαλε.
10Seinen Stier läßt man zu, und es mißrät ihm nicht; seine Kuh kalbt und ist nicht unfruchtbar.
11μένουσε δὲ ὡς πρόβατα αἰώνια, τὰ δὲ παιδία αὐτῶν προσπαίζουσιν
11Ihre jungen Kinder lassen sie ausgehen wie eine Herde, und ihre Knaben hüpfen.
12ἀναλαβόντες ψαλτήριον καὶ κιθάραν καὶ εὐφραίνονται φωνῇ ψαλμοῦ.
12Sie jauchzen mit Pauken und Harfen und sind fröhlich mit Flöten.
13συνετέλεσαν δὲ ἐν ἀγαθοῖς τὸν βίον αὐτῶν, ἐν δὲ ἀναπαύσει ᾅδου ἐκοιμήθησαν.
13Sie werden alt bei guten Tagen und erschrecken kaum einen Augenblick vor dem Tode,
14λέγει δὲ Κυρίῳ· ἀπόστα ἀπ᾿ ἐμοῦ, ὁδούς σου εἰδέναι οὐ βούλομαι·
14die doch sagen zu Gott: “Hebe dich von uns, wir wollen von deinen Wegen nicht wissen!
15τί ἱκανός, ὅτι δουλεύσομεν αὐτῷ; καὶ τίς ὠφέλεια, ὅτι ἀπαντήσομεν αὐτῷ;
15Wer ist der Allmächtige, daß wir ihm dienen sollten? oder was sind wir gebessert, so wir ihn anrufen?”
16ἐν χερσὶ γὰρ ἦν αὐτῶν τὰ ἀγαθά, ἔργα δὲ ἀσεβῶν οὐκ ἐφορᾷ.
16“Aber siehe, ihr Glück steht nicht in ihren Händen; darum soll der Gottlosen Sinn ferne von mir sein.”
17οὐ μὴν δὲ ἀλλὰ καὶ ἀσεβῶν λύχνος σβεσθήσεται, ἐπελεύσεται δὲ αὐτοῖς ἡ καταστροφή, ὠδῖνες δὲ αὐτοὺς ἕξουσιν ἀπὸ ὀργῆς.
17Wie oft geschieht's denn, daß die Leuchte der Gottlosen verlischt und ihr Unglück über sie kommt? daß er Herzeleid über sie austeilt in seinem Zorn?
18ἔσονται δὲ ὥσπερ ἄχυρα ὑπ᾿ ἀνέμου ἢ ὥσπερ κονιορτός, ὃν ὑφείλετο λαῖλαψ.
18daß sie werden wie Stoppeln vor dem Winde und wie Spreu, die der Sturmwind wegführt?
19ἐκλίποι υἱοὺς τὰ ὑπάρχοντα αὐτοῦ, ἀνταποδώσει πρὸς αὐτὸν καὶ γνώσεται.
19“Gott spart desselben Unglück auf seine Kinder”. Er vergelte es ihm selbst, daß er's innewerde.
20ἴδοισαν οἱ ὀφθαλμοὶ αὐτοῦ τὴν ἑαυτοῦ σφαγήν, ἀπὸ δὲ Κυρίου μὴ διασωθείη·
20Seine Augen mögen sein Verderben sehen, und vom Grimm des Allmächtigen möge er trinken.
21ὅτι τὸ θέλημα αὐτοῦ ἐν οἴκῳ αὐτοῦ μετ᾿ αὐτοῦ, καὶ ἀριθμοὶ μηνῶν αὐτοῦ διῃρέθησαν.
21Denn was ist ihm gelegen an seinem Hause nach ihm, wenn die Zahl seiner Monden ihm zugeteilt ist?
22πότερον οὐχὶ ὁ Κύριός ἐστιν ὁ διδάσκων σύνεσιν καὶ ἐπιστήμην; αὐτὸς δὲ φόνους διακρινεῖ;
22Wer will Gott lehren, der auch die Hohen richtet?
23οὗτος ἀποθανεῖται ἐν κράτει ἁπλοσύνης αὐτοῦ, ὅλος δὲ εὐπαθῶν καὶ εὐθηνῶν·
23Dieser stirbt frisch und gesund in allem Reichtum und voller Genüge,
24τὰ δὲ ἔγκατα αὐτοῦ πλήρη στέατος, μυελὸς δὲ αὐτοῦ διαχεῖται.
24sein Melkfaß ist voll Milch, und seine Gebeine werden gemästet mit Mark;
25ὁ δὲ τελευτᾷ ὑπὸ πικρίας ψυχῆς, οὐ φαγὼν οὐδὲν ἀγαθόν.
25jener aber stirbt mit betrübter Seele und hat nie mit Freuden gegessen;
26ὁμοθυμαδὸν δὲ ἐπὶ γῆς κοιμῶνται, σαπρία δὲ αὐτοὺς ἐκάλυψεν.
26und liegen gleich miteinander in der Erde, und Würmer decken sie zu.
27ὥστε οἶδα ὑμᾶς ὅτι τόλμῃ ἐπίκεισθέ μοι·
27Siehe, ich kenne eure Gedanken wohl und euer frevles Vornehmen gegen mich.
28ὥστε ἐρεῖτε· ποῦ ἐστιν οἶκος ἄρχοντος; καὶ ποῦ ἐστιν ἡ σκέπη τῶν σκηνωμάτων τῶν ἀσεβῶν;
28Denn ihr sprecht: “Wo ist das Haus des Fürsten? und wo ist die Hütte, da die Gottlosen wohnten?”
29ἐρωτήσατε παραπορευομένους ὁδόν, καὶ τὰ σημεῖα αὐτῶν οὐκ ἀπαλλοτριώσετε·
29Habt ihr denn die Wanderer nicht befragt und nicht gemerkt ihre Zeugnisse?
30ὅτι εἰς ἡμέραν ἀπωλείας κουφίζεται ὁ πονηρός, εἰς ἡμέραν ὀργῆς αὐτοῦ ἀπαχθήσονται.
30Denn der Böse wird erhalten am Tage des Verderbens, und am Tage des Grimms bleibt er.
31τίς ἀπαγγελεῖ ἐπὶ προσώπου αὐτοῦ τὴν ὁδὸν αὐτοῦ; καὶ αὐτὸς ἐποίησε, τίς ἀνταποδώσει αὐτῷ;
31Wer will ihm ins Angesicht sagen, was er verdient? wer will ihm vergelten, was er tut?
32καὶ αὐτὸς εἰς τάφους ἀπηνέχθη καὶ ἐπὶ σωρῶν ἠγρύπνησεν.
32Und er wird zu Grabe geleitet und hält Wache auf seinem Hügel.
33ἐγλυκάνθησαν αὐτῷ χάλικες χειμάρρου, καὶ ὀπίσω αὐτοῦ πᾶς ἄνθρωπος ἀπελεύσεται, καὶ ἔμπροσθεν αὐτοῦ ἀναρίθμητοι.
33Süß sind ihm die Schollen des Tales, und alle Menschen ziehen ihm nach; und derer, die ihm vorangegangen sind, ist keine Zahl.
34πῶς δὲ παρακαλεῖτέ με κενά; τὸ δὲ ἐμὲ καταπαύσασθαι ἀφ᾿ ὑμῶν οὐδέν.
34Wie tröstet ihr mich so vergeblich, und eure Antworten finden sich unrecht!
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