ΙΩΒ 20
Septuagint (Greek Old Testament), second editionOriginal language
Septuagint (Greek Old Testament), second edition
Lutherbibel 1912
1ΥΠΟΛΑΒΩΝ δὲ Σωφὰρ ὁ Μιναῖος λέγει·
1Da antwortete Zophar von Naema und sprach:
2οὐχ οὕτως ὑπελάμβανον ἀντερεῖν σε ταῦτα, καὶ οὐχὶ συνίετε μᾶλλον ἢ καὶ ἐγώ.
2Darauf muß ich antworten und kann nicht harren.
3παιδείαν ἐντροπῆς μου ἀκούσομαι, καὶ πνεῦμα ἐκ τῆς συνέσεως ἀποκρίνεταί μοι.
3Denn ich muß hören, wie man mich straft und tadelt; aber der Geist meines Verstandes soll für mich antworten.
4μὴ ταῦτα ἔγνως ἀπὸ τοῦ ἔτι, ἀφ᾿ οὗ ἐτέθη ἄνθρωπος ἐπὶ τῆς γῆς;
4Weißt du nicht, daß es allezeit so gegangen ist, seitdem Menschen auf Erden gewesen sind:
5εὐφροσύνη γὰρ ἀσεβῶν πτῶμα ἐξαίσιον, χαρμονὴ δὲ παρανόμων ἀπώλεια,
5daß der Ruhm der Gottlosen steht nicht lange und die Freude des Heuchlers währt einen Augenblick?
6ἐὰν ἀναβῇ εἰς οὐρανὸν αὐτοῦ τὰ δῶρα, ἡ δὲ θυσία αὐτοῦ νεφῶν ἅψηται·
6Wenngleich seine Höhe in den Himmel reicht und sein Haupt an die Wolken rührt,
7ὅταν γὰρ δοκῇ ἤδη κατεστηρίχθαι, τότε εἰς τέλος ἀπολεῖται· οἱ δὲ εἰδότες αὐτὸν ἐροῦσι· ποῦ ἐστιν;
7so wird er doch zuletzt umkommen wie Kot, daß die, welche ihn gesehen haben, werden sagen: Wo ist er?
8ὥσπερ ἐνύπνιον ἐκπετασθὲν οὐ μὴ εὑρεθῇ, ἔπτη δὲ ὥσπερ φάσμα νυκτερινόν.
8Wie ein Traum vergeht, so wird er auch nicht zu finden sein, und wie ein Gesicht in der Nacht verschwindet.
9ὀφθαλμὸς παρέβλεψε καὶ οὐ προσθήσει, καὶ οὐκέτι προσνοήσει αὐτὸν ὁ τόπος αὐτοῦ.
9Welch Auge ihn gesehen hat, wird ihn nicht mehr sehen; und seine Stätte wird ihn nicht mehr schauen.
10τοὺς υἱοὺς αὐτοῦ ὀλέσαισαν ἥττονες, αἱ δὲ χεῖρες αὐτοῦ πυρσεύσαισαν ὀδύνας.
10Seine Kinder werden betteln gehen, und seine Hände müssen seine Habe wieder hergeben.
11ὀστᾶ αὐτοῦ ἐνεπλήσθησαν νεότητος αὐτοῦ, καὶ μετ᾿ αὐτοῦ ἐπὶ χώματος κοιμηθήσεται.
11Seine Gebeine werden seine heimlichen Sünden wohl bezahlen, und sie werden sich mit ihm in die Erde legen.
12ἐὰν γλυκανθῇ ἐν στόματι αὐτοῦ κακία, κρύψει αὐτὴν ὑπὸ τὴν γλῶσσαν αὐτοῦ·
12Wenn ihm die Bosheit in seinem Munde wohl schmeckt, daß er sie birgt unter seiner Zunge,
13οὐ φείσεται αὐτῆς καὶ οὐκ ἐγκαταλείψει αὐτὴν καὶ συνάξει αὐτὴν ἐν μέσῳ τοῦ λάρυγγος αὐτοῦ,
13daß er sie hegt und nicht losläßt und sie zurückhält in seinem Gaumen,
14καὶ οὐ μὴ δυνηθῇ βοηθῆσαι ἑαυτῷ· χολὴ ἀσπίδος ἐν γαστρὶ αὐτοῦ.
14so wird seine Speise inwendig im Leibe sich verwandeln in Otterngalle.
15πλοῦτος ἀδίκως συναγόμενος ἐξεμεθήσεται, ἐξ οἰκίας αὐτοῦ ἐξελκύσει αὐτὸν ἄγγελος,
15Die Güter, die er verschlungen hat, muß er wieder ausspeien, und Gott wird sie aus seinem Bauch stoßen.
16θυμὸν δὲ δρακόντων θηλάσειεν, ἀνέλοι δὲ αὐτὸν γλῶσσα ὄφεως.
16Er wird der Ottern Gift saugen, und die Zunge der Schlange wird ihn töten.
17μὴ ἴδοι ἄμελξιν νομάδων, μηδὲ νομὰς μέλιτος καὶ βουτύρου.
17Er wird nicht sehen die Ströme noch die Wasserbäche, die mit Honig und Butter fließen.
18εἰς κενὰ καὶ μάταια ἐκοπίασε, πλοῦτον ἐξ οὗ οὐ γεύσεται, ὥσπερ στρίφνος ἀμάσητος, ἀκατάποτος·
18Er wird arbeiten, und des nicht genießen; und seine Güter werden andern, daß er deren nicht froh wird.
19πολλῶν γὰρ δυνατῶν οἴκους ἔθλασε, δίαιταν δὲ ἥρπασε, καὶ οὐκ ἔστησεν.
19Denn er hat unterdrückt und verlassen den Armen; er hat Häuser an sich gerissen, die er nicht erbaut hat.
20οὐκ ἔστιν αὐτοῦ σωτηρία τοῖς ὑπάρχουσιν, ἐν ἐπιθυμίᾳ αὐτοῦ οὐ σωθήσεται.
20Denn sein Wanst konnte nicht voll werden; so wird er mit seinem köstlichen Gut nicht entrinnen.
21οὐκ ἔστιν ὑπόλειμμα τοῖς βρώμασιν αὐτοῦ, διὰ τοῦτο οὐκ ἀνθήσει αὐτοῦ τὰ ἀγαθά.
21Nichts blieb übrig vor seinem Fressen; darum wird sein gutes Leben keinen Bestand haben.
22ὅταν δὲ δοκῇ ἤδη πεπληρῶσθαι, θλιβήσεται, πᾶσα δὲ ἀνάγκη ἐπ᾿ αὐτὸν ἐπελεύσεται.
22Wenn er gleich die Fülle und genug hat, wird ihm doch angst werden; aller Hand Mühsal wird über ihn kommen.
23εἴ πως πληρῶσαι γαστέρα αὐτοῦ, ἐπαποστεῖλαι ἐπ᾿ αὐτὸν θυμὸν ὀργῆς, νίψαι ἐπ᾿ αὐτὸν ὀδύνας·
23Es wird ihm der Wanst einmal voll werden, wenn er wird den Grimm seines Zorns über ihn senden und über ihn wird regnen lassen seine Speise.
24καὶ οὐ μὴ σωθῇ ἐκ χειρὸς σιδήρου, τρώσαι αὐτὸν τόξον χάλκειον·
24Er wird fliehen vor dem eisernen Harnisch, und der eherne Bogen wird ihn verjagen.
25διεξέλθοι δὲ διὰ σώματος αὐτοῦ βέλος, ἀστραπαὶ δὲ ἐν διαίταις αὐτοῦ· περιπατήσαισαν ἐπ᾿ αὐτῷ φόβοι,
25Ein bloßes Schwert wird durch ihn ausgehen; und des Schwertes Blitz, der ihm bitter sein wird, wird mit Schrecken über ihn fahren.
26πᾶν δὲ σκότος αὐτῷ ὑπομείναι· κατέδεται αὐτὸν πῦρ ἄκαυστον, κακώσαι δὲ αὐτοῦ ἐπήλυτος τὸν οἶκον.
26Es ist keine Finsternis da, die ihn verdecken möchte. Es wird ihn ein Feuer verzehren, das nicht angeblasen ist; und wer übrig ist in seiner Hütte, dem wird's übel gehen.
27ἀνακαλύψαι δὲ αὐτοῦ ὁ οὐρανὸς τὰς ἀνομίας, γῆ δὲ ἐπανασταίη αὐτῷ.
27Der Himmel wird seine Missetat eröffnen, und die Erde wird sich gegen ihn setzen.
28ἑλκύσαι τὸν οἶκον αὐτοῦ ἀπώλεια εἰς τέλος, ἡμέρα ὀργῆς ἐπέλθοι αὐτῷ.
28Das Getreide in seinem Hause wird weggeführt werden, zerstreut am Tage seines Zorns.
29αὕτη ἡ μερὶς ἀνθρώπου ἀσεβοῦς παρὰ Κυρίου, καὶ κτῆμα ὑπαρχόντων αὐτῷ παρὰ τοῦ ἐπισκόπου.
29Das ist der Lohn eines gottlosen Menschen bei Gott und das Erbe, das ihm zugesprochen wird von Gott.
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