Job 30
Louis Segond 1910Translation
Louis Segond 1910
Lutherbibel 1912
1Et maintenant!… je suis la risée de plus jeunes que moi, De ceux dont je dédaignais de mettre les pères Parmi les chiens de mon troupeau.
1Nun aber lachen sie mein, die jünger sind denn ich, deren Väter ich verachtet hätte, sie zu stellen unter meine Schafhunde;
2Mais à quoi me servirait la force de leurs mains? Ils sont incapables d’atteindre la vieillesse.
2deren Vermögen ich für nichts hielt; die nicht zum Alter kommen konnten;
3Desséchés par la misère et la faim, Ils fuient dans les lieux arides, Depuis longtemps abandonnés et déserts;
3die vor Hunger und Kummer einsam flohen in die Einöde, neulich verdarben und elend wurden;
4Ils arrachent près des arbrisseaux les herbes sauvages, Et ils n’ont pour pain que la racine des genêts.
4die da Nesseln ausraufen um die Büsche, und Ginsterwurzel ist ihre Speise;
5On les chasse du milieu des hommes, On crie après eux comme après des voleurs.
5aus der Menschen Mitte werden sie weggetrieben, man schreit über sie wie über einen Dieb;
6Ils habitent dans d’affreuses vallées, Dans les cavernes de la terre et dans les rochers;
6in grausigen Tälern wohnen sie, in den Löchern der Erde und Steinritzen;
7Ils hurlent parmi les buissons, Ils se rassemblent sous les ronces.
7zwischen den Büschen rufen sie, und unter den Disteln sammeln sie sich:
8Êtres vils et méprisés, On les repousse du pays.
8die Kinder gottloser und verachteter Leute, die man aus dem Lande weggetrieben.
9Et maintenant, je suis l’objet de leurs chansons, Je suis en butte à leurs propos.
9Nun bin ich ihr Spottlied geworden und muß ihr Märlein sein.
10Ils ont horreur de moi, ils se détournent, Ils me crachent au visage.
10Sie haben einen Greuel an mir und machen sich ferne von mir und scheuen sich nicht, vor meinem Angesicht zu speien.
11Ils n’ont plus de retenue et ils m’humilient, Ils rejettent tout frein devant moi.
11Sie haben ihr Seil gelöst und mich zunichte gemacht und ihren Zaum vor mir abgetan.
12Ces misérables se lèvent à ma droite et me poussent les pieds, Ils se fraient contre moi des sentiers pour ma ruine;
12Zur Rechten haben sich Buben wider mich gesetzt und haben meinen Fuß ausgestoßen und haben wider mich einen Weg gemacht, mich zu verderben.
13Ils détruisent mon propre sentier et travaillent à ma perte, Eux à qui personne ne viendrait en aide;
13Sie haben meine Steige zerbrochen; es war ihnen so leicht, mich zu beschädigen, daß sie keiner Hilfe dazu bedurften.
14Ils arrivent comme par une large brèche, Ils se précipitent sous les craquements.
14Sie sind gekommen wie zu einer weiten Lücke der Mauer herein und sind ohne Ordnung dahergefallen.
15Les terreurs m’assiègent; Ma gloire est emportée comme par le vent, Mon bonheur a passé comme un nuage.
15Schrecken hat sich gegen mich gekehrt und hat verfolgt wie der Wind meine Herrlichkeit; und wie eine Wolke zog vorüber mein glückseliger Stand.
16Et maintenant, mon âme s’épanche en mon sein, Les jours de la souffrance m’ont saisi.
16Nun aber gießt sich aus meine Seele über mich, und mich hat ergriffen die elende Zeit.
17La nuit me perce et m’arrache les os, La douleur qui me ronge ne se donne aucun repos,
17Des Nachts wird mein Gebein durchbohrt allenthalben; und die mich nagen, legen sich nicht schlafen.
18Par la violence du mal mon vêtement perd sa forme, Il se colle à mon corps comme ma tunique.
18Mit großer Gewalt werde ich anders und anders gekleidet, und ich werde damit umgürtet wie mit einem Rock.
19Dieu m’a jeté dans la boue, Et je ressemble à la poussière et à la cendre.
19Man hat mich in den Kot getreten und gleich geachtet dem Staub und der Asche.
20Je crie vers toi, et tu ne me réponds pas; Je me tiens debout, et tu me lances ton regard.
20Schreie ich zu dir, so antwortest du mir nicht; trete ich hervor, so achtest du nicht auf mich.
21Tu deviens cruel contre moi, Tu me combats avec la force de ta main.
21Du hast mich verwandelt in einen Grausamen und zeigst an mit der Stärke deiner Hand, daß du mir gram bist.
22Tu me soulèves, tu me fais voler au-dessus du vent, Et tu m’anéantis au bruit de la tempête.
22Du hebst mich auf und lässest mich auf dem Winde fahren und zerschmelzest mich kräftig.
23Car, je le sais, tu me mènes à la mort, Au rendez-vous de tous les vivants.
23Denn ich weiß du wirst mich dem Tod überantworten; da ist das bestimmte Haus aller Lebendigen.
24Mais celui qui va périr n’étend-il pas les mains? Celui qui est dans le malheur n’implore-t-il pas du secours?
24Aber wird einer nicht die Hand ausstrecken unter Trümmern und nicht schreien vor seinem Verderben?
25N’avais-je pas des larmes pour l’infortuné? Mon cœur n’avait-il pas pitié de l’indigent?
25Ich weinte ja über den, der harte Zeit hatte; und meine Seele jammerte der Armen.
26J’attendais le bonheur, et le malheur est arrivé; J’espérais la lumière, et les ténèbres sont venues.
26Ich wartete des Guten, und es kommt das Böse; ich hoffte aufs Licht, und es kommt Finsternis.
27Mes entrailles bouillonnent sans relâche, Les jours de la calamité m’ont surpris.
27Meine Eingeweide sieden und hören nicht auf; mich hat überfallen die elende Zeit.
28Je marche noirci, mais non par le soleil; Je me lève en pleine assemblée, et je crie.
28Ich gehe schwarz einher, und brennt mich doch die Sonne nicht; ich stehe auf in der Gemeinde und schreie.
29Je suis devenu le frère des chacals, Le compagnon des autruches.
29Ich bin ein Bruder der Schakale und ein Geselle der Strauße.
30Ma peau noircit et tombe, Mes os brûlent et se dessèchent.
30Meine Haut über mir ist schwarz geworden, und meine Gebeine sind verdorrt vor Hitze.
31Ma harpe n’est plus qu’un instrument de deuil, Et mon chalumeau ne peut rendre que des sons plaintifs.
31Meine Harfe ist eine Klage geworden und meine Flöte ein Weinen.
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