ΠΑΡΟΙΜΙΑΙ 20
Septuagint (Greek Old Testament), second editionOriginal language
Septuagint (Greek Old Testament), second edition
Lutherbibel 1912
1ΑΚΟΛΑΣΤΟΝ οἶνος καὶ ὑβριστικὸν μέθη, πᾶς δὲ ἄφρων τοιούτοις συμπλέκεται.
1Der Wein macht lose Leute, und starkes Getränk macht wild; wer dazu Lust hat, wird nimmer weise.
2οὐ διαφέρει ἀπειλὴ βασιλέως θυμοῦ λέοντος, ὁ δὲ παροξύνων αὐτὸν ἁμαρτάνει εἰς τὴν ἑαυτοῦ ψυχήν.
2Das Schrecken des Königs ist wie das Brüllen eines jungen Löwen; wer ihn erzürnt, der sündigt wider sein Leben.
3δόξα ἀνδρὶ ἀποστρέφεσθαι λοιδορίας, πᾶς δὲ ἄφρων τοιούτοις συμπλέκεται.
3Es ist dem Mann eine Ehre, vom Hader bleiben; aber die gern Hadern, sind allzumal Narren.
4ὀνειδιζόμενος ὀκνηρὸς οὐκ αἰσχύνεται, ὡσαύτως καὶ ὁ δανειζόμενος σῖτον ἐν ἀμήτῳ.
4Um der Kälte willen will der Faule nicht pflügen; so muß er in der Ernte betteln und nichts kriegen.
5ὕδωρ βαθὺ βουλὴ ἐν καρδίᾳ ἀνδρός, ἀνὴρ δὲ φρόνιμος ἐξαντλήσει αὐτήν.
5Der Rat im Herzen eines Mannes ist wie tiefe Wasser; aber ein Verständiger kann's merken, was er meint.
6μέγα ἄνθρωπος καὶ τίμιον ἀνὴρ ἐλεήμων, ἄνδρα δὲ πιστὸν ἔργον εὑρεῖν.
6Viele Menschen werden fromm gerühmt; aber wer will finden einen, der rechtschaffen fromm sei?
7ὃς ἀναστρέφεται ἄμωμος ἐν δικαιοσύνῃ, μακαρίους τοὺς παῖδας αὐτοῦ καταλείψει.
7Ein Gerechter, der in seiner Frömmigkeit wandelt, des Kindern wird's wohl gehen nach ihm.
8ὅταν βασιλεὺς δίκαιος καθίσῃ ἐπὶ θρόνου, οὐκ ἐναντιοῦται ἐν ὀφθαλμοῖς αὐτοῦ πᾶν πονηρόν.
8Ein König, der auf seinem Stuhl sitzt, zu richten, zerstreut alles Arge mit seinen Augen.
9τίς καυχήσεται ἁγνὴν ἔχειν τὴν καρδίαν; ἢ τίς παρρησιάσεται καθαρὸς εἶναι ἀπὸ ἁμαρτιῶν;
9Wer kann sagen: Ich bin rein in meinem Herzen und lauter von meiner Sünde?
10στάθμιον μέγα καὶ μικρὸν καὶ μέτρα δισσά, ἀκάθαρτα ἐνώπιον Κυρίου καὶ ἀμφότερα καὶ ὁ ποιῶν αὐτά.
10Mancherlei Gewicht und Maß ist beides Greuel dem HERRN.
11ἐν τοῖς ἐπιτηδεύμασιν αὐτοῦ συμποδισθήσεται νεανίσκος μετὰ ὁσίου, καὶ εὐθεῖα ἡ ὁδὸς αὐτοῦ.
11Auch einen Knaben kennt man an seinem Wesen, ob er fromm und redlich werden will.
12οὖς ἀκούει καὶ ὀφθαλμὸς ὁρᾷ· Κυρίου ἔργα καὶ ἀμφότερα.
12Ein hörend Ohr und sehend Auge, die macht beide der HERR.
13μὴ ἀγάπα καταλαλεῖν, ἵνα μὴ ἐξαρθῇς· διάνοιξον τοὺς ὀφθαλμούς σου καὶ ἐμπλήσθητι ἄρτων.
13Liebe den Schlaf nicht, daß du nicht arm werdest; laß deine Augen wacker sein, so wirst du Brot genug haben.
no verse 14 in this text
14“Böse, böse!” spricht man, wenn man's hat; aber wenn's weg ist, so rühmt man es dann.
no verse 15 in this text
15Es gibt Gold und viele Perlen; aber ein vernünftiger Mund ist ein edles Kleinod.
no verse 16 in this text
16Nimm dem sein Kleid, der für einen andern Bürge wird, und pfände ihn um des Fremden willen.
no verse 17 in this text
17Das gestohlene Brot schmeckt dem Manne wohl; aber hernach wird ihm der Mund voll Kieselsteine werden.
no verse 18 in this text
18Anschläge bestehen, wenn man sie mit Rat führt; und Krieg soll man mit Vernunft führen.
no verse 19 in this text
19Sei unverworren mit dem, der Heimlichkeit offenbart, und mit dem Verleumder und mit dem falschen Maul.
20κακολογοῦντος πατέρα ἢ μητέρα σβεσθήσεται λαμπτήρ, αἱ δὲ κόραι τῶν ὀφθαλμῶν αὐτοῦ ὄψονται σκότος.
20Wer seinem Vater und seiner Mutter flucht, des Leuchte wird verlöschen mitten in der Finsternis.
21μερὶς ἐπισπουδαζομένη ἐν πρώτοις, ἐν τοῖς τελευταίοις οὐκ εὐλογηθήσεται.
21Das Erbe, darnach man zuerst sehr eilt wird zuletzt nicht gesegnet sein.
22μὴ εἴπῃς· τίσομαι τὸν ἐχθρόν, ἀλλ᾿ ὑπόμεινον τὸν Κύριον, ἵνα σοι βοηθήσῃ.
22Sprich nicht: Ich will Böses vergelten! Harre des HERRN, der wird dir helfen.
23βδέλυγμα Κυρίῳ δισσὸν στάθμιον, καὶ ζυγὸς δόλιος οὐ καλὸν ἐνώπιον αὐτοῦ.
23Mancherlei Gewicht ist ein Greuel dem HERRN, und eine falsche Waage ist nicht gut.
24παρὰ Κυρίου εὐθύνεται τὰ διαβήματα ἀνδρί, θνητὸς δὲ πῶς ἂν νοήσαι τὰς ὁδοὺς αὐτοῦ;
24Jedermanns Gänge kommen vom HERRN. Welcher Mensch versteht seinen Weg?
25παγὶς ἀνδρὶ ταχύ τι τῶν ἰδίων ἁγιάσαι, μετὰ γὰρ τὸ εὔξασθαι μετανοεῖν γίνεται.
25Es ist dem Menschen ein Strick, sich mit Heiligem übereilen und erst nach den Geloben überlegen.
26λικμήτωρ ἀσεβῶν βασιλεὺς σοφός, καὶ ἐπιβαλεῖ αὐτοῖς τροχόν.
26Ein weiser König zerstreut die Gottlosen und bringt das Rad über sie.
27φῶς Κυρίου πνοὴ ἀνθρώπων, ὃς ἐρευνᾷ ταμιεῖα κοιλίας.
27Eine Leuchte des HERRN ist des Menschen Geist; die geht durch alle Kammern des Leibes.
28ἐλεημοσύνη καὶ ἀλήθεια φυλακὴ βασιλεῖ, καὶ περικυκλώσουσιν ἐν δικαιοσύνῃ τὸν θρόνον αὐτοῦ.
28Fromm und wahrhaftig sein behütet den König, und sein Thron besteht durch Frömmigkeit.
29κόσμος νεανίαις σοφία, δόξα δὲ πρεσβυτέρων πολιαί.
29Der Jünglinge Stärke ist ihr Preis; und graues Haar ist der Alten Schmuck.
30ὑπώπια καὶ συντρίμματα συναντᾷ κακοῖς, πληγαὶ δὲ εἰς ταμιεῖα κοιλίας.
30Man muß dem Bösen wehren mit harter Strafe und mit ernsten Schlägen, die man fühlt.
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