San Lucas 18
Reina-Valera 1909Translation
Reina-Valera 1909
Lutherbibel 1912
1Y PROPÚSOLES también una parábola sobre que es necesario orar siempre, y no desmayar,
1Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten und nicht laß werden solle,
2Diciendo: Había un juez en una ciudad, el cual ni temía á Dios, ni respetaba á hombre.
2und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der fürchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen.
3Había también en aquella ciudad una viuda, la cual venía á él diciendo: Hazme justicia de mi adversario.
3Es war aber eine Witwe in dieser Stadt, die kam zu ihm und sprach: Rette mich von meinem Widersacher!
4Pero él no quiso por algún tiempo; mas después de esto dijo dentro de sí: Aunque ni temo á Dios, ni tengo respeto á hombre,
4Und er wollte lange nicht. Darnach aber dachte er bei sich selbst: Ob ich mich schon vor Gott nicht fürchte noch vor keinem Menschen scheue,
5Todavía, porque esta viuda me es molesta, le haré justicia, porque al fin no venga y me muela.
5dieweil aber mir diese Witwe so viel Mühe macht, will ich sie retten, auf daß sie nicht zuletzt komme und betäube mich.
6Y dijo el Señor: Oid lo que dice el juez injusto.
6Da sprach der HERR: Höret hier, was der ungerechte Richter sagt!
7¿Y Dios no hará justicia á sus escogidos, que claman á él día y noche, aunque sea longánime acerca de ellos?
7Sollte aber Gott nicht auch retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's mit ihnen verziehen?
8Os digo que los defenderá presto. Empero cuando el Hijo del hombre viniere, ¿hallará fe en la tierra?
8Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?
9Y dijo también á unos que confiaban de sí como justos, y menospreciaban á los otros, esta parábola:
9Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm wären, und verachteten die andern, ein solch Gleichnis:
10Dos hombres subieron al templo á orar: el uno Fariseo, el otro publicano.
10Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten, einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
11El Fariseo, en pie, oraba consigo de esta manera: Dios, te doy gracias, que no soy como los otros hombres, ladrones, injustos, adúlteros, ni aun como este publicano;
11Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner.
12Ayuno dos veces á la semana, doy diezmos de todo lo que poseo.
12Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe.
13Mas el publicano estando lejos no quería ni aun alzar los ojos al cielo, sino que hería su pecho, diciendo: Dios, sé propicio á mí pecador.
13Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!
14Os digo que éste descendió á su casa justificado antes que el otro; porque cualquiera que se ensalza, será humillado; y el que se humilla, será ensalzado.
14Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
15Y traían á él los niños para que los tocase; lo cual viendo los discípulos les reñían.
15Sie brachten auch junge Kindlein zu ihm, daß er sie anrühren sollte. Da es aber die Jünger sahen, bedrohten sie die.
16Mas Jesús llamándolos, dijo: Dejad los niños venir á mí, y no los impidáis; porque de tales es el reino de Dios.
16Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes.
17De cierto os digo, que cualquiera que no recibiere el reino de Dios como un niño, no entrará en él.
17Wahrlich ich sage euch: Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
18Y preguntóle un príncipe, diciendo: Maestro bueno, ¿qué haré para poseer la vida eterna?
18Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Meister, was muß ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe?
19Y Jesús le dijo: ¿Por qué me llamas bueno? ninguno hay bueno sino sólo Dios.
19Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott.
20Los mandamientos sabes: No matarás: No adulterarás: No hurtarás: No dirás falso testimonio: Honra á tu padre y á tu madre.
20Du weißt die Gebote wohl: “Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.”
21Y él dijo: Todas estas cosas he guardado desde mi juventud.
21Er aber sprach: Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf.
22Y Jesús, oído esto, le dijo: Aun te falta una cosa: vende todo lo que tienes, y da á los pobres, y tendrás tesoro en el cielo; y ven, sígueme.
22Da Jesus das hörte, sprach er zu ihm: Es fehlt dir noch eins. Verkaufe alles, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!
23Entonces él, oídas estas cosas, se puso muy triste, porque era muy rico.
23Da er aber das hörte, ward er traurig; denn er war sehr reich.
24Y viendo Jesús que se había entristecido mucho, dijo: ¡Cuán dificultosamente entrarán en el reino de Dios los que tienen riquezas!
24Da aber Jesus sah, daß er traurig war geworden, sprach er: Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes kommen!
25Porque más fácil cosa es entrar un camello por el ojo de una aguja, que un rico entrar en el reino de Dios.
25Es ist leichter, daß ein Kamel gehe durch ein Nadelöhr, denn daß ein Reicher in das Reich Gottes komme.
26Y los que lo oían, dijeron: ¿Y quién podrá ser salvo?
26Da sprachen, die das hörten: Wer kann denn selig werden?
27Y él les dijo: Lo que es imposible para con los hombres, posible es para Dios.
27Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.
28Entonces Pedro dijo: He aquí, nosotros hemos dejado las posesiones nuestras, y te hemos seguido.
28Da sprach Petrus: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
29Y él les dijo: De cierto os digo, que nadie hay que haya dejado casa, padres, ó hermanos, ó mujer, ó hijos, por el reino de Dios,
29Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Es ist niemand, der ein Haus verläßt oder Eltern oder Brüder oder Weib oder Kinder um des Reiches Gottes willen,
30Que no haya de recibir mucho más en este tiempo, y en el siglo venidero la vida eterna.
30der es nicht vielfältig wieder empfange in dieser Zeit, und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.
31Y Jesús, tomando á los doce, les dijo: He aquí subimos á Jerusalem, y serán cumplidas todas las cosas que fueron escritas por los profetas, del Hijo del hombre.
31Er nahm aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen: Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von des Menschen Sohn.
32Porque será entregado á las gentes, y será escarnecido, é injuriado, y escupido.
32Denn er wird überantwortet werden den Heiden; und er wird verspottet und geschmähet und verspeiet werden,
33Y después que le hubieren azotado, le matarán: mas al tercer día resucitará.
33und sie werden ihn geißeln und töten; und am dritten Tage wird er wieder auferstehen.
34Pero ellos nada de estas cosas entendían, y esta palabra les era encubierta, y no entendían lo que se decía.
34Sie aber verstanden der keines, und die Rede war ihnen verborgen, und wußten nicht, was das Gesagte war.
35Y aconteció que acercándose él á Jericó, un ciego estaba sentado junto al camino mendigando;
35Es geschah aber, da er nahe an Jericho kam, saß ein Blinder am Wege und bettelte.
36El cual como oyó la gente que pasaba, preguntó qué era aquello.
36Da er aber hörte das Volk, das hindurchging, forschte er, was das wäre.
37Y dijéronle que pasaba Jesús Nazareno.
37Da verkündigten sie ihm, Jesus von Nazareth ginge vorüber.
38Entonces dió voces, diciendo: Jesús, Hijo de David, ten misericordia de mí.
38Und er rief und sprach: Jesu, du Sohn Davids, erbarme dich mein!
39Y los que iban delante, le reñían que callase; mas él clamaba mucho más: Hijo de David, ten misericordia de mí.
39Die aber vornean gingen, bedrohten ihn, er sollte schweigen. Er aber schrie viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich mein!
40Jesús entonces parándose, mandó traerle á sí: y como él llegó, le preguntó,
40Jesus aber stand still und hieß ihn zu sich führen. Da sie ihn aber nahe zu ihm brachten, fragte er ihn
41Diciendo: ¿Qué quieres que te haga? Y él dijo: Señor, que vea.
41und sprach: Was willst du, daß ich dir tun soll? Er sprach: HERR, daß ich sehen möge.
42Y Jesús le dijo: Ve, tu fe te ha hecho salvo.
42Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! dein Glaube hat dir geholfen.
43Y luego vió, y le seguía, glorificando á Dios: y todo el pueblo como lo vió, dió á Dios alabanza.
43Und alsobald ward er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das solches sah, lobte Gott.
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