Luka 15
Meriam Mir GospelsTranslation
Meriam Mir Gospels
Lutherbibel 1912
1Ege telona uridili pako uit le, uiaba tabakeauare abim, uiaba lagelag asoli.
1Es nahten aber zu ihm allerlei Zöllner und Sünder, daß sie ihn hörten.
2Epe Faresaio giz a aotale giz, uiaba mudi mer, kega, Abele le E kemem uit giz, epe uiaba ereueda okakis.
2Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isset mit ihnen.
3Ege E uiabi daratagerare nerute mer babisdarie, kega,
3Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach:
4Nete uaba le nagri mamoe netate handed, ese nerute mamoe obadimirik, ikedi nainte nain sumez ge, E bakeamu deraimer mamoe badimirida, E lagelag uaerdar?
4Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, so er der eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis daß er's finde?
5Ese E uaerdar, E uatekapsi, a sererege.
5Und wenn er's gefunden hat, so legt er's auf seine Achseln mit Freuden.
6Ese abi boai giz uaerdarare, ege abara debud a maike le uiaba etami okakis, ege E uiabi daratagerare, kega, Debele meriba sererege, abelelam kaka ko erdali kara mamoe ge badimirida.
6Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.
7Kaka uabi detager, kega, Mokakalam gaire le kotor ge au sererege le uit a emetu obazgeda, a kebi kebi sererege nainte nain le giz barkak nole dikiapor obazgeda.
7Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.
8Nete kosker nagri ten mani, ese nerute mani badimirida, E lamepa disirik, meta ge poipi ame, elele deraimer E lagelag uaerdar?
8Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde?
9Ese uaerdar, E darabgeri abara debud pako maikle giz, kega, Debele meriba sererege, abelelam kaka erdali abele mani badimirida.
9Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte.
10Kaka uabi detager, kega, Mokakalam Ade ra angela kotor ge sererege, le uit a emetu obazgeda.
10Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
11Ege E uiabi daratagerare, Nerute le neisi abara uerem:
11Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne.
12Ege keimer tabara aba detager, kega, Baba, ma kari nakuar kara lu. Ege abara lu erag uiabi naisuer.
12Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört. Und er teilte ihnen das Gut.
13Ege uader gerger basemerare, ege keimered tabara lu etami okakis, ege bakeamulu nerute muriz gedim; E no adud tonar.
13Und nicht lange darnach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen.
14Ege abara lu esemulu, abele ged uererege; ege nole leuer kak.
14Da er nun all das Seine verzehrt hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbe ganze Land, und er fing an zu darben.
15E bakeamulu emeri nerute le erdar abele ged ge; E abi emariklu abele utebem borom asisiem.
15Und ging hin und hängte sich an einen Bürger des Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten.
16E au lagelag borom ra poipi leuer, iaueakai abara gem osmeda: nole le abi lu ikuar.
16Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen; und niemand gab sie ihm.
17Ege E umele ge akailu, kega, kara Aba ra gaire memeg le, uiaba kaier areto gaire, a kaka uererege, mop ge eud!
17Da schlug er in sich und sprach: Wie viel Tagelöhner hat mein Vater, die Brot die Fülle haben, und ich verderbe im Hunger!
18Debele kaka nakueilu nabakeamulu karbara abem, a abi detager, Baba, kaka uit Le emeri kotor ge, pako mara opem:
18Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir
19Nole abkoreb kaka mara uerem: debele kaka mokakalam nerute mara memeg le.
19und bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner!
20E ekueilu bakeamulu tabara aba. Ege abi abet muriz ge erdali, epe E au nasenas, E au koreder, a abi erpei, a eskos.
20Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn.
21A ueremet abi detager, Baba, kaka emetu uit Le emeri kotor ge, pako mara opem: nole abkoreb kaka mara uerem.
21Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße.
22Ege abet tabara memeg le giz daratagerare, kega, Debele tais perper am uali, debele ame; a ring ame abara tag, a teter gab ame:
22Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße,
23Debele tais kebi kau toertoer, ipit abele, mi aroare, a sererege:
23und bringet ein gemästet Kalb her und schlachtet's; lasset uns essen und fröhlich sein!
24Abelelam kara uerem peike, E eumida, a ko eded akaida; E badimirida, a ko erdali. Ege uiaba sererege.
24denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an fröhlich zu sein.
25Abara narbet uerem emeri sumez ge: E tabakeamulu maike uiaba meta ge, ege asoli uiaba uarup erem, a uedakiriare.
25Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen;
26A E dabgeri nerute memeg le, a abi itimer, kega, Nalu pe ua ikereda?
26und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre.
27Ege E abi detager, kega, Mara le tabakeamuda; epe mara abet ipit kebi kau au toertoer, abelelam E ko erdali E nagri eded.
27Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästet Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat.
28Epe E au ueku, umer kak bao meta ge: abara aba E osemelu adige, E abi okadersemer.
28Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn.
29Ege E abi detager, abara aba, kega, Dasmer, gaire urut kaka mara memeg le, gaire mara mer kaka nole batauered: ma nole kari ikuar kebi nani, ki sererege debudkem:
29Er aber antwortete und sprach zum Vater: Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre.
30Ege mara uerem peike, dedkoli mara lu okakis adud kosker, E tabakeamuda, ma pe ipit kebi kau abim.
30Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästet Kalb geschlachtet.
31Ege E abi detager, Kara uerem, mi emeri okakis, kara lu uridili, marim.
31Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein.
32Ege abkoreb mi sererege: abelelam mara le pedali, E eumida, a ko eded akaida; E badimirida, a ko erdali.
32Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden.
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