Markus 6
Lutherbibel 1912Translation
Lutherbibel 1912
Meriam Mir Gospels
1Und er ging aus von da und kam in seine Vaterstadt; und seine Jünger folgten ihm nach.
1E bakeam ab gedelam, a tabara ged ge tabarki; abara kaimeg giz abi irmili.
2Und da der Sabbat kam, hob er an zu lehren in ihrer Schule. Und viele, die es hörten, verwunderten sich seiner Lehre und sprachen: Woher kommt dem solches? Und was für Weisheit ist's, die ihm gegeben ist, und solche Taten, die durch seine Hände geschehen?
2Sabath ge, E ditimeda sunago ge ereuerem; gaire le asereda damreda, kega, Nagelam abele gaire dorge abi dog? nako pardali abi ikuar, ueakai gaire dorge adigir mokakalam abara tag ikeli?
3Ist er nicht der Zimmermann, Marias Sohn, und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern allhier bei uns? Und sie ärgerten sich an ihm.
3Nako nole tonar le abele? nako nole Maria rauerem, Iakobo ra keimer, a Iose, a Iuda, a Simona? nako abara berbet nole meribi dog? uiaba abi derar.
4Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgend weniger denn im Vaterland und daheim bei den Seinen.
4Iesu uiabi daratagereda, kega, Nole perofeta ekekri, tepteb abara ged ge, a abara boai, a abara uteb ge.
5Und er konnte allda nicht eine einzige Tat tun; außer wenig Siechen legte er die Hände auf und heilte sie.
5E nole umer kak nerut adigir ikeli peike, abele dorge tepteb, abara tag gaire gim le dikmerik, a uiabi nadgirauem.
6Und er verwunderte sich ihres Unglaubens. Und er ging umher in die Flecken im Kreis und lehrte sie.
6E au damreda uiabielam uatur kak. E bakeamuda deraueida abele gaire kebi uteb ge, a okadeskeda.
7Und er berief die Zwölf und hob an und sandte sie je zwei und zwei und gab ihnen Macht über die unsauberen Geister,
7E tuelf le darabgerare, a ditimeda uiabi namarida neisi le a neisi le; a adigir uiabi nakuarare tumem gaire uite lamar;
8und gebot ihnen, daß sie nichts bei sich trügen auf dem Wege denn allein einen Stab, keine Tasche, kein Brot, kein Geld im Gürtel,
8E uiabi mer tigri, kega, Lu aisis kak abele bakeam, no koket tepteb; nolo epei kak, nole leuer kak, a nole mani kak muige uak;
9aber wären geschuht, und daß sie nicht zwei Röcke anzögen.
9A no teter gab ameare; a nole neis am uali ameare.
10Und sprach zu ihnen: Wo ihr in ein Haus gehen werdet, da bleibet bis ihr von dannen zieht.
10E uiabi daratagereda, kega, Uaba nerute meta ge badari, emri abele, a iako bakeauare.
11Und welche euch nicht aufnehmen noch hören, da gehet von dannen heraus und schüttelt den Staub ab von euren Füßen zu einem Zeugnis über sie. Ich sage euch wahrlich: Es wird Sodom und Gomorrha am Jüngsten Gericht erträglicher gehen denn solcher Stadt.
11Uiaba le giz uabi agared kak, a nole uabi asor kak, uaba bakeam abele gedelam, sep ditkeda uaba teter gablam uiabi atamelam. Ageakar, kaka uabi detagereda, kega, Niaiem gerger itmer, kebi bodamalam Sodomaem a Gomoraem tumem abele ged ge.
12Und sie gingen aus und predigten, man sollte Buße tun,
12Uiaba bakeauda, a marau, kega, Mamor uaba gaire le obazegeda.
13und trieben viele Teufel aus und salbten viele Sieche mit Öl und machten sie gesund.
13Gaire uit lamar uiaba namuda, a gaire gim le uiaba ide epaitered, a uiabi nadgirare.
14Und es kam vor den König Herodes (denn sein Name war nun bekannt) und er sprach: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden, darum tut er solche Taten.
14Heroda opole asoli, abelelam abara nei ekoseli; E detager, kega, Ioane Bapataiso eded akaida eudelam, abelelam E gaire adigir ikeli.
15Etliche aber sprachen: Er ist Elia; etliche aber: Er ist ein Prophet oder einer von den Propheten.
15Uader detager, kega, Elia pedali. Uader detager, kega, Perofeta pedali, abelelam E nerute perofeta mokakalam.
16Da es aber Herodes hörte, sprach er: Es ist Johannes, den ich enthauptet habe; der ist von den Toten auferstanden.
16Heroda asoli, E detager, kega, Ioane pedali, karielam abara kerem derapeida, E eded akaida eudelam.
17Er aber, Herodes, hatte ausgesandt und Johannes gegriffen und ins Gefängnis gelegt um der Herodias willen, seines Bruders Philippus Weib; denn er hatte sie gefreit.
17Emetu Heroda namarkare Ioane terpeirare, a abi didbare muige au dubare meta ge Herodialam, Filipo ra kosker abara narbet: abelelam E abi ispilu.
18Johannes aber sprach zu Herodes: Es ist nicht recht, daß du deines Bruders Weib habest.
18Abelelam Ioane Heroda detager, kega, Nole marim abkoreb mara narbet ra kosker ispida.
19Herodias aber stellte ihm nach und wollte ihn töten, und konnte nicht.
19Abelelam Herodia Ioane urker, a E lagelag abi ipit; a nole umer kak;
20Herodes aber fürchtete Johannes; denn er wußte, daß er ein frommer und heiliger Mann war; und verwahrte ihn und gehorchte ihm in vielen Sachen und hörte ihn gern.
20Abelelam Heroda Ioane geum, E opasereret Ioane barkak tonar, a zogo le, E abi asesereda. E abi asoli, a ikeli gaire dorge, a abi sererge asoli.
21Und es kam ein gelegener Tag, daß Herodes auf seinen Jahrestag ein Abendmahl gab den Obersten und Hauptleuten und Vornehmsten in Galiläa.
21Gerger abkoreb tabarki, abele gerger Heroda eosmelu, E dersemer uiabim gaire opole giz, a gaire kole, a gaire tarim le Galilaia ge;
22Da trat hinein die Tochter der Herodias und tanzte, und gefiel wohl dem Herodes und denen die am Tisch saßen. Da sprach der König zu dem Mägdlein: Bitte von mir, was du willst, ich will dir's geben.
22Herodia ra neur balu, a ginar diger, Heroda pako uiaba abi dog emri a sererge; opole neur detager, kega, Kari nautumer lu mara laglag, kaka mari nakuar.
23Und er schwur ihr einen Eid: Was du wirst von mir bitten, will ich dir geben, bis an die Hälfte meines Königreiches.
23E abi mer nakesmulu detager, kega, Kaka mari nakuar gaire lu mama kari nautumer, mokakalam kara baselaia mog.
24Sie ging hinaus und sprach zu ihrer Mutter: Was soll ich bitten? Die sprach: Das Haupt Johannes des Täufers.
24E teosmeda, a abara apu detager, kega, Nalu kaka damos? Abara apu detager, kega, Ioane Bapataiso ra kerem.
25Und sie ging alsbald hinein mit Eile zum König, bat und sprach: Ich will, daß du mir gebest jetzt zur Stunde auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers.
25Sobkak E iako opole badari, a abi detager, kega, Kaka laglag mama mena kari nakuar Ioane Bapataiso ra kerem abele tanelu ge.
26Der König war betrübt; doch um des Eides willen und derer, die am Tisch saßen, wollte er sie nicht lassen eine Fehlbitte tun.
26Opole ra nerkep beber barki; epe E nole abi azer kak, abele mer akesmulam, a uiabielam abi dog bamer leuer eroare.
27Und alsbald schickte hin der König den Henker und hieß sein Haupt herbringen. Der ging hin und enthauptete ihn im Gefängnis
27Opole sobkak memeg le namarida, a abi mer tigri, kega, Abara kerem tegaret.
28und trug her sein Haupt auf einer Schüssel und gab's dem Mägdlein, und das Mägdlein gab's ihrer Mutter.
28E bakeamuda, a Ioane ra kerem derapeida muige au dubare meta ge, a abara kerem tegaret tanelu ge, a neur ikuar; a neur abara apu ikuar.
29Und da das seine Jünger hörten, kamen sie und nahmen seinen Leib, und legten ihn in ein Grab.
29Ioane ra kaimeg giz aserare, ui bakeuare, a abara gem tegardare, a ao ge ikedarare.
30Und die Apostel kamen zu Jesu zusammen und verkündigten ihm das alles und was sie getan und gelehrt hatten.
30Iesu ra kaimeg giz tabakeuare abim; a abim daratagerare gaire dorge uiaba ikelare, a uiaba ereuerem.
31Und er sprach zu ihnen: Lasset uns besonders an eine wüste Stätte gehen und ruht ein wenig. Denn ihr waren viele, die ab und zu gingen; und sie hatten nicht Zeit genug, zu essen.
31E uiabi detagereda, kega, Mi nabakeuare le kak utebem, ueakai ner nabazier. Abelelam gaire le uatupili, a nole uteb ko leuer ero.
32Und er fuhr da in einem Schiff zu einer wüsten Stätte besonders.
32Uiaba nar ge gumik atiem abele le kak utebem.
33Und das Volk sah sie wegfahren; und viele kannten ihn und liefen dahin miteinander zu Fuß aus allen Städten und kamen ihnen zuvor und kamen zu ihm.
33Gaire le lakub dasmer uiaba atiem, gaire le abi opaserertem, a koreder ge abim gaire gedelam uridili, uiaba kekiam tabarki, a netat gedim abim.
34Und Jesus ging heraus und sah das große Volk; und es jammerte ihn derselben; denn sie waren wie die Schafe, die keinen Hirten haben; und er fing an eine lange Predigt.
34E bakeam a gaire le dasmerauem, a uiabi nasge, abelelam uiaba mokakalam mamoe giz nole le asesered kak; a E uiabi ditimeda ereuerem gaire lu dordor.
35Da nun der Tag fast dahin war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Es ist wüst hier, und der Tag ist nun dahin;
35Kikem, abara kaimeg giz abim tabakeuare, a detager, kega, Soge pur ike, a kikem:
36laß sie von dir, daß sie hingehen umher in die Dörfer und Märkte und kaufen sich Brot, denn sie haben nichts zu essen.
36Uiabi namarkare gaire gedim, a gaire utebem, leuer arapem uiaba aroem; abelelam uiaba nole leuer kak.
37Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen. Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir denn hingehen und für zweihundert Groschen Brot kaufen und ihnen zu essen geben?
37E uiabi detagereda, kega, Uaba uiabi leuer nakuarare. Uiaba abi detager, kega, Nako, keriba bakeuare leuer arapem tu handed denari ko bodomalam, ko uiabi asisiem?
38Er aber sprach zu ihnen: Wieviel Brot habt ihr? Gehet hin und sehet! Und da sie es erkundet hatten, sprachen sie: Fünf, und zwei Fische.
38E uiabi detagereda, kega, Naket areto uabi dog? bakeam dasmer. Uiaba edali, a detager, kega, Faif, a neis lar.
39Und er gebot ihnen, daß sie sich alle lagerten, tischweise, auf das grüne Gras.
39E uiabi mer tigri ko nosik bameri tumem abele golegole soge ge.
40Und sie setzten sich nach Schichten, je hundert und hundert, fünfzig und fünfzig.
40Uiaba nosik bameri, uader uan handed nosik, uader fifeti nosik.
41Und er nahm die fünf Brote und zwei Fische, sah zum Himmel auf und dankte und brach die Brote und gab sie den Jüngern, daß sie ihnen vorlegten; und die zwei Fische teilte er unter sie alle.
41E emetu faif areto tais, a neisi lar, E kotor dimiruarti, a esoao, a areto itur; a abara kaimeg giz nakuarare uiaba opem idedi; E neisi lar ditker uiabim uridili.
42Und sie aßen alle und wurden satt.
42Uiaba uridili leuer eroare, a kem osmeda.
43Und sie hoben auf die Brocken, zwölf Körbe voll, und von den Fischen.
43Uiaba leuer mog, a lar mog etakarare, epe tuelf epei osmeda.
44Und die da gegessen hatten, waren fünftausend Mann.
44Mokakalam faif thausan gaire kimiar, areto eroare.
45Und alsbald trieb er seine Jünger, daß sie in das Schiff träten und vor ihm hinüberführen gen Bethsaida, bis daß er das Volk von sich ließe.
45E sobkak abara kaimeg giz elele daratirieda nar ge bartiri, ko atiem nerut apekem Bethesaida opem, abara dorge gaire le namarida.
46Und da er sie von sich geschafft hatte, ging er hin auf einen Berg, zu beten.
46E emetu uiabi namarida, E paserem ogi esorerapare.
47Und am Abend war das Schiff mitten auf dem Meer und er auf dem Lande allein.
47Bakedilu abele kikem, nar eip karem ge, a Iesu tepteb geseb ge emrilu.
48Und er sah, daß sie Not litten im Rudern; denn der Wind war ihnen entgegen. Und um die vierte Wache der Nacht kam er zu ihnen und wandelte auf dem Meer;
48E uiabi darasmerare uzelam sagim, abelelam uag opem uami; ki apek foa, E uiabim tabarki, zauber tum ge ekas; mokakalam E uiaba dege ekas.
49und er wollte an ihnen vorübergehen. Und da sie ihn sahen auf dem Meer wandeln, meinten sie, es wäre ein Gespenst, und schrieen;
49Uiaba abi erdali zauber tum ge ekas, uiaba dikiapor lamar pedali, epe uiaba au ereretikri;
50denn sie sahen ihn alle und erschraken. Aber alsbald redete er mit ihnen und sprach zu ihnen: Seid getrost, ich bin's, fürchtet euch nicht!
50Abelelam ui uridili abi dasmer, epe uiaba geum. Sobkak E uiabi detagereda, kega, Saserimem; kai nali, nole geum kak.
51Und er trat zu ihnen ins Schiff, und der Wind legte sich. Und sie entsetzten und verwunderten sich über die Maßen,
51E uiabim nar ge ekauererti; epe uag ekaida: uiaba abi au kase damereda.
52denn sie waren nichts verständiger geworden über den Broten, und ihr Herz war erstarrt.
52Uiaba nole akiapor kak abele areto, abelelam uiaba nerkep kelarkelar.
53Und da sie hinübergefahren waren, kamen sie in das Land Genezareth und fuhren an.
53Uiaba emetu esaimeda atiem, uiaba tabarki Genesareta ged, a ged ge ekarida.
54Und da sie aus dem Schiff traten alsbald kannten sie ihn
54Uiaba emetu ekarida narlam, sobkak uiabi abi opasereretem,
55und liefen in alle die umliegenden Länder und hoben an, die Kranken umherzuführen auf Betten, wo sie hörten, daß er war.
55A gedim kored deraueida, a ditimeda gim le giz bakuarda tumem sik, a kei tegardare abele uteb Iesu emri.
56Und wo er in die Märkte oder Städte oder Dörfer einging, da legten sie die Kranken auf den Markt und baten ihn, daß sie nur den Saum seines Kleides anrühren möchten; und alle, die ihn anrührten, wurden gesund.
56Abele uteb, a ged, a gedub E tabarki, uiaba gaire gim le tegardare ugab ge ikedi, a abi damsare ko abara am uali dege ekpi; uiaba uridili abi ekpi nadgirauem.
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