Jeremia 6
Lutherbibel 1912Translation
Lutherbibel 1912
Petrus Canisius Bible, 1939 (De Heilige Schrift)
1Fliehet, ihr Kinder Benjamin, aus Jerusalem und blaset die Drommete auf der Warte Thekoa und werft auf ein Panier über der Warte Beth-Cherem! denn es geht daher ein Unglück von Mitternacht und ein großer Jammer.
1Redt u, Benjamins zonen Buiten Jerusalems muren; Blaast de bazuin in Tekóa Hijst het signaal in Bet-Hakkérem! Want uit het noorden komt onheil, Een ontzettende ramp;
2Die Tochter Zion ist wie eine schöne und lustige Aue.
2De bekoorlijke en wufte, De dochter van Sion ga Ik verdelgen.
3Aber es werden die Hirten über sie kommen mit ihren Herden, die werden Gezelte rings um sie her aufschlagen und weiden ein jeglicher an seinem Ort und sprechen:
3De herders trekken er Met hun kudden op af; Ze slaan om haar hun tenten op, En allen weiden hun gronden af.
4“Rüstet euch zum Krieg wider sie! Wohlauf, laßt uns hinaufziehen, weil es noch hoch Tag ist! Ei, es will Abend werden, und die Schatten werden groß!
4Rust u ten strijde tegen haar uit; Vooruit, bestormen we haar overdag! Helaas, de dag gaat al voorbij, De avond-schaduw wordt langer.
5Wohlan, so laßt uns auf sein, und sollten wir bei Nacht hinaufziehen und ihre Paläste verderben!”
5Vooruit, dan bestormen we haar in de nacht, En vernielen haar burchten; Want Jahweh der heirscharen Heeft het bevolen!
6Denn also spricht der HERR Zebaoth: Fällt die Bäume und werft einen Wall auf wider Jerusalem; denn sie ist eine Stadt, die heimgesucht werden soll. Ist doch eitel Unrecht darin.
6Hakt haar bomen neer, En werpt een wal tegen Jerusalem op; Het is een stad vol bedrog, Binnen haar muren heerst enkel geweld.
7Denn gleichwie ein Born sein Wasser quillt, also quillt auch ihre Bosheit. Ihr Frevel und Gewalt schreit über sie, und ihr Morden und Schlagen treiben sie täglich vor mir.
7Zoals een bron haar water laat stromen, Zo stroomt ook zij haar boosheid uit; Men hoort er slechts van geweld en verdrukking, Steeds zie Ik wonden en striemen.
8Bessere dich Jerusalem, ehe sich mein Herz von dir wendet und ich dich zum wüsten Lande mache, darin niemand wohne!
8Jerusalem, laat u gezeggen, Opdat Ik van u niet ga walgen, En een woestijn van u maak, Een onbewoond land.
9So spricht der HERR Zebaoth: Was übriggeblieben ist von Israel, das muß nachgelesen werden wie am Weinstock. Der Weinleser wird eins nach dem andern in die Butten werfen.
9Zo spreekt Jahweh der heirscharen: Lees nu als laatste tros aan de wingerd Het overschot van Israël na; Steek uw hand er naar uit, Zoals de wijngaardenier naar de ranken.
10Ach, mit wem soll ich doch reden und zeugen? Daß doch jemand hören wollte! Aber ihre Ohren sind unbeschnitten; sie können's nicht hören. Siehe, sie halten des HERRN Wort für einen Spott und wollen es nicht.
10Tot wien moet ik spreken, Wien nog vermanen, zodat ze luisteren; Zie hun oor is onbesneden, Ze kunnen niet horen! Ja, het woord van Jahweh is hun een bespotting, Ze willen er niet meer naar horen:
11Darum bin ich von des HERRN Drohen so voll, daß ich's nicht lassen kann. Schütte es aus über die Kinder auf der Gasse und über die Mannschaft im Rat miteinander; denn es sollen beide, Mann und Weib, Alte und der Wohlbetagte, gefangen werden.
11Al lang ben ik vol van Jahweh’s toorn, Nu houd ik hem niet langer in. Stort hem dan uit over het kind op de straat, Over heel de kring van jonge mannen! Waarachtig, mannen en vrouwen worden getroffen, Grijsaards en ouden van dagen!
12Ihre Häuser sollen den Fremden zuteil werden samt den Äckern und Weibern; denn ich will meine Hand ausstrecken, spricht der HERR, über des Landes Einwohner.
12Hun huizen gaan aan vreemden over, Met akkers en vrouwen er bij; Want Ik heb mijn hand al uitgestrekt Tegen de bewoners van het land, spreekt Jahweh!
13Denn sie geizen allesamt, klein und groß; und beide, Propheten und Priester, gehen allesamt mit Lügen um
13Want van klein tot groot Azen allen op winst, Profeet en priester Plegen allen bedrog;
14und trösten mein Volk in seinem Unglück, daß sie es gering achten sollen, und sagen: “Friede! Friede!”, und ist doch nicht Friede.
14Ze menen, de wonde van mijn volk te genezen, Door luchthartig te roepen: Vrede, vrede! En er is geen vrede!
15Darum werden sie mit Schanden bestehen, daß sie solche Greuel treiben; wiewohl sie wollen ungeschändet sein und wollen sich nicht schämen. Darum müssen sie fallen auf einen Haufen; und wenn ich sie heimsuchen werde, sollen sie stürzen, spricht der HERR.
15Ze worden te schande, omdat ze zich schandelijk gedragen, Omdat ze niet blozen en geen schaamte meer kennen; Daarom zullen ze vallen, als alles ineen valt, Struikelen, als Ik op hen afkom, spreekt Jahweh!
16So spricht der HERR: Tretet auf die Wege und schauet und fraget nach den vorigen Wegen, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele! Aber sie sprechen: Wir wollen's nicht tun!
16Zo spreekt Jahweh: Gaat op de wegen staan, Ziet uit, en vraagt naar de paden van vroeger: Waar de goede weg is te vinden; Bewandelt die, dan vindt ge rust voor uw ziel! Maar ze zeiden: We volgen hem niet!
17Ich habe Wächter über dich gesetzt: Merket auf die Stimme der Drommete! Aber sie sprechen: Wir wollen's nicht tun!
17Toen stelde Ik wachters over hen aan, Die riepen: Hoort het geschal der bazuinen! Maar ze zeiden: We willen niet horen!
18Darum so höret, ihr Heiden, und merket samt euren Leuten!
18Hoort gij het dan, volken, En verneemt mijn besluit, Wat er met hen gaat gebeuren:
19Du, Erde, höre zu! Siehe, ich will ein Unglück über dies Volk bringen, darum daß sie auf meine Worte nicht achten und mein Gesetz verwerfen.
19Hoort gij het ook, aarde! Zie, Ik ga rampen brengen over dit volk: De vrucht van hun afval. Want ze hebben naar mijn woord niet geluisterd, Mijn wet veracht.
20Was frage ich nach Weihrauch aus Reicharabien und nach den guten Zimtrinden, die aus fernen Landen kommen? Eure Brandopfer sind mir nicht angenehm, und eure Opfer gefallen mir nicht.
20Wat geeft Mij de wierook uit Sjeba, De geurige kalmus uit verre landen; Uw brandoffers wil Ik niet meer, Uw slachtoffers behagen Mij niet.
21Darum spricht der HERR also: Siehe, ich will diesem Volk einen Anstoß in den Weg stellen, daran sich die Väter und Kinder miteinander stoßen und ein Nachbar mit dem andern umkommen sollen.
21Daarom spreekt Jahweh: Zie, Ik leg voor dit volk Een blok, waarover het struikelt, Waaraan vaders en zonen, Buren en vrienden te gronde gaan.
22So spricht der HERR: Siehe, es wird ein Volk kommen von Mitternacht, und ein großes Volk wird sich erregen vom Ende der Erde,
22Zo spreekt Jahweh: Zie, daar komt een volk uit het land van het noorden, Een grote natie rukt aan van de grenzen der aarde:
23die Bogen und Lanze führen. Es ist grausam und ohne Barmherzigkeit; sie brausen daher wie ein ungestümes Meer und reiten auf Rossen, gerüstet wie Kriegsleute, wider dich, du Tochter Zion.
23Met boog en lansen gewapend, Wreed en zonder erbarmen. Hun kreten loeien als de zee, Op rossen jagen ze voort, Toegerust als oorlogsmannen, Tegen u, dochter van Sion.
24Wenn wir von ihnen hören werden, so werden uns die Fäuste entsinken; es wird uns angst und weh werden wie einer Gebärerin.
24We horen wat er van hen wordt verteld, En onze handen hangen er slap van; Angst grijpt ons aan, Weeën als van een barende vrouw.
25Es gehe ja niemand hinaus auf den Acker, niemand gehe über Feld; denn es ist allenthalben unsicher vor dem Schwert des Feindes.
25Gaat niet naar buiten, Loopt de wegen niet op, Want het zwaard van den vijand Brengt schrik allerwege!
26O Tochter meines Volks, zieh Säcke an und lege dich in Asche; trage Leid wie um einen einzigen Sohn und klage wie die, so hoch betrübt sind! denn der Verderber kommt über uns plötzlich.
26Dochter van Sion, steek u in zakken, En wentel in as; Rouw als over een enig kind, stoot bittere klachten uit: Want plotseling komt over ons de verwoester!
27Ich habe dich zum Schmelzer gesetzt unter mein Volk, das so hart ist, daß du ihr Wesen erfahren und prüfen sollst.
27Ik heb u bevolen, mijn volk te toetsen, Om hun gedrag te kennen en te keuren:
28Sie sind allzumal Abtrünnige und wandeln verräterisch, sind Erz und Eisen; alle sind sie verderbt.
28Allen zijn ze weerbarstig, Allen even ongedurig; Louter koper en ijzer, Allen even bedorven!
29Der Blasebalg ist verbrannt, das Blei verschwindet; das Schmelzen ist umsonst, denn das Böse ist nicht davon geschieden.
29De blaasbalg puft, Het lood smelt weg door het vuur; Tevergeefs gelouterd: De slakken gaan er niet uit.
30Darum heißen sie auch ein verworfenes Silber; denn der HERR hat sie verworfen.
30Afgekeurd zilver zal men ze noemen, Want Jahweh heeft ze afgewezen!
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