Jeremia 5
Lutherbibel 1912Translation
Lutherbibel 1912
Petrus Canisius Bible, 1939 (De Heilige Schrift)
1Gehet durch die Gassen zu Jerusalem und schauet und erfahret und suchet auf ihrer Straße, ob ihr jemand findet, der recht tue und nach dem Glauben frage, so will ich dir gnädig sein.
1Trekt door Jerusalems straten, Kijkt rond en ziet uit; Zoekt op zijn pleinen, of ge iemand kunt vinden, Nog één die gerechtigheid wil, En waarachtigheid zoekt: Dan zou Ik het sparen!
2Und wenn sie schon sprechen: “Bei dem lebendigen Gott!”, so schwören sie doch falsch.
2Maar al zeggen ze: “Bij het leven van Jahweh!” ze zweren vals!
3HERR, deine Augen sehen nach dem Glauben. Du schlägst sie, aber sie fühlen's nicht; du machst es schier aus mit ihnen, aber sie bessern sich nicht. Sie haben ein härter Angesicht denn ein Fels und wollen sich nicht bekehren.
3Jahweh, Gij wilt toch waarachtigheid zien? Gij hebt ze geslagen, maar ze sidderen niet; Gij hebt ze vernield, maar ze willen niet leren. Ze verharden hun voorhoofd erger nog dan een kei, En weigeren, zich te bekeren.
4Ich dachte aber: Wohlan, der arme Haufe ist unverständig, weiß nichts um des HERRN Weg und um ihres Gottes Recht.
4Ik dacht: Het zijn de kleinen alleen, die zo dwaas zijn, Omdat ze Jahweh’s weg niet kennen, de dienst van hun God;
5Ich will zu den Gewaltigen gehen und mit ihnen reden; die werden um des HERRN Weg und ihres Gottes Recht wissen. Aber sie allesamt hatten das Joch zerbrochen und die Seile zerrissen.
5Ik zal tot de groten gaan spreken, Want zij kennen Jahweh’s weg, de dienst van hun God. Maar ze hebben allemaal samen het juk verbroken, De banden aan flarden gescheurd.
6Darum wird sie auch der Löwe, der aus dem Walde kommt, zerreißen, und der Wolf aus der Wüste wird sie verderben, und der Parder wird um ihre Städte lauern; alle, die daselbst herausgehen, wird er fressen. Denn ihrer Sünden sind zuviel, und sie bleiben verstockt in ihrem Ungehorsam.
6Daarom vermoordt hen de leeuw uit het woud, Verslindt hen de wolf uit de steppe, Loert de panter bij hun steden, Wie er uitgaat, wordt verscheurd. Want hun zonden zijn talrijk, Hun afval ontstellend.
7Wie soll ich dir denn gnädig sein, weil mich meine Kinder verlassen und schwören bei dem, der nicht Gott ist? und nun ich ihnen vollauf gegeben habe, treiben sie Ehebruch und laufen ins Hurenhaus.
7Hoe zou Ik u dit alles vergeven: Uw zonen verlaten Mij, zweren bij al wat geen god is. Ik heb ze verzadigd, zij breken hun trouw, En zwermen naar de bordelen:
8Ein jeglicher wiehert nach seines Nächsten Weib wie die vollen, müßigen Hengste.
8Allemaal vette, geile hengsten, Hinnekend achter de vrouw van een ander.
9Und ich sollte sie um solches nicht heimsuchen? spricht der HERR, und meine Seele sollte sich nicht rächen an solchem Volk, wie dies ist?
9Zou Ik zo iets niet straffen, spreekt Jahweh; Op zulk een volk Mij niet wreken?
10Stürmet ihre Mauern und werfet sie um, und macht's nicht gar aus! Führet ihre Reben weg, denn sie sind nicht des HERRN;
10Klimt zijn wijnbergen op en gaat ze vernielen, Maar verwoest ze niet voor altoos; Rukt af zijn ranken, Want ze behoren Jahweh niet toe.
11sondern sie verachten mich, beide, das Haus Israel und das Haus Juda, spricht der HERR.
11Want het huis van Israël is Mij ontrouw geworden, Met het huis van Juda, spreekt Jahweh!
12Sie verleugnen den HERRN und sprechen: “Das ist er nicht, und so übel wird es uns nicht gehen; Schwert und Hunger werden wir nicht sehen.
12Ze hebben tegen Jahweh gelogen, Gezegd: Hij doet immers niets; Over ons komt geen onheil, Wij zullen zwaard noch honger aanschouwen!
13Ja, die Propheten sind Schwätzer und haben auch Gottes Wort nicht; es gehe über sie selbst also!”
13De profeten zijn lucht; Ze hebben geen godsspraak: het zal hunzelf overkomen!
14Darum spricht der HERR, der Gott Zebaoth: Weil ihr solche Rede treibt, siehe, so will ich meine Worte in deinem Munde zu Feuer machen, und dies Volk zu Holz, und es soll sie verzehren.
14Daarom spreekt Jahweh der heirscharen: Omdat zijl zulke woorden spreken, Maak Ik mijn woorden in uw mond tot een vuur, En dit volk tot brandhout, dat het verteert!
15Siehe, ich will über euch vom Hause Israel, spricht der HERR, ein Volk von ferne bringen, ein mächtiges Volk, dessen Sprache du nicht verstehst, und kannst nicht vernehmen, was sie reden.
15Zie, Ik laat uit de verte een volk op u los, Huis van Israël: is de godsspraak van Jahweh! Een onverwoestbaar volk, Een eeuwenoud volk, Een volk, waarvan ge de taal niet kent, En de spraak niet verstaat.
16Seine Köcher sind offene Gräber; es sind eitel Helden.
16Zijn strot gelijkt op een open graf, Het is een leger van helden:
17Sie werden deine Ernte und dein Brot verzehren; sie werde deine Söhne und Töchter fressen; sie werden deine Schafe und Rinder verschlingen; sie werden deine Weinstöcke und Feigenbäume verzehren; deine festen Städte, darauf du dich verläßt, werden sie mit dem Schwert verderben.
17Het verslindt uw oogst en uw brood, Het verslindt uw zonen en dochters; Het verslindt uw kudde en vee, Het verslindt uw wingerd en vijg. Het verwoest uw vestingen, Waarop ge vertrouwt, Te vuur en te zwaard:
18Doch will ich's, spricht der HERR, zur selben Zeit mit euch nicht gar aus machen.
18Al zal Ik dan ook in die dagen U niet voor immer verdelgen: Is de godsspraak van Jahweh!
19Und ob sie würden sagen: “Warum tut uns der HERR, unser Gott, solches alles?”, sollst du ihnen antworten: Wie ihr mich verlaßt und den fremden Göttern dient in eurem eigenen Lande, also sollt ihr auch Fremden dienen in einem Lande, das nicht euer ist.
19Maar als ze dan vragen: Waarom heeft Jahweh, onze God, ons dit alles gedaan? Dan zult ge hun zeggen: Zoals ge Mij hebt verlaten, En vreemde goden in uw land hebt gediend, Moet ge vreemden dienen in een land, dat het uwe niet is!
20Solches sollt ihr verkündigen im Hause Jakob und predigen in Juda und sprechen:
20Verkondigt het in het huis van Jakob, En meldt het in Juda:
21Höret zu, ihr tolles Volk, das keinen Verstand hat, die da Augen haben, und sehen nicht, Ohren haben, und hören nicht!
21Hoort dit eens goed, Gij dwaas en harteloos volk, Dat ogen heeft, maar niet ziet, Dat oren heeft, maar niet hoort.
22Wollt ihr mich nicht fürchten? spricht der HERR, und vor mir nicht erschrecken, der ich dem Meer den Sand zum Ufer setzte, darin es allezeit bleiben muß, darüber es nicht gehen darf? Und ob's schon wallet, so vermag's doch nichts; und ob seine Wellen schon toben, so dürfen sie doch nicht darüberfahren.
22Mij wilt ge niet vrezen, zegt Jahweh; Voor mijn aanschijn niet beven? Ik, die de duinen gezet heb als grens voor de zee, Een slagboom voor eeuwig, die ze niet overschrijdt; Al klotsen haar golven, ze blijven onmachtig, Hoe ze ook stormen, ze slaan er niet over.
23Aber dies Volk hat ein abtrünniges, ungehorsames Herz; sie bleiben abtrünnig und gehen immerfort weg
23Maar dit volk heeft een bandeloos en onhandelbaar hart; Ze vallen maar af, en lopen maar weg.
24und sprechen nicht einmal in ihrem Herzen: Laßt uns doch den HERRN, unsern Gott, fürchten, der uns Frühregen und Spätregen zu rechter Zeit gibt und uns die Ernte treulich und jährlich behütet.
24Ze denken niet eens bij zichzelf: Laat ons Jahweh toch vrezen, onzen God, Die ons regen schenkt op zijn tijd, in herfst en in lente, Die ons trouw vaste weken brengt voor de oogst.
25Aber eure Missetaten hindern solches, und eure Sünden wenden das Gute von euch.
25Uw misdaden hebben dit alles verstoord, Uw zonden u van die gunsten beroofd!
26Denn man findet unter meinem Volk Gottlose, die den Leuten nachstellen und Fallen zurichten, sie zu fangen, wie die Vogler tun.
26Want er zijn schurken onder mijn volk, Die in hinderlaag liggen, als vogelaars loeren; Die strikken zetten, Om mensen te vangen.
27Und ihre Häuser sind voller Tücke, wie ein Vogelbauer voller Lockvögel ist. Daher werden sie gewaltig und reich, fett und glatt.
27Als een mand vol vogels, Zijn hun huizen gepropt met oneerlijk goed. Zo zijn ze machtig en rijk geworden,
28Sie gehen mit bösen Stücken um; sie halten kein Recht, der Waisen Sache fördern sie nicht, daß auch sie Glück hätten, und helfen den Armen nicht zum Recht.
28En glimmen van vet; De boosheid puilt van hen uit Ze kennen geen recht. Voor de wezen pleiten ze niet, Ze nemen het niet voor de armen op!
29Sollte ich denn solches nicht heimsuchen, spricht der HERR, und meine Seele sollte sich nicht rächen an solchem Volk, wie dies ist?
29En zou Ik dit alles niet straffen: Is de godsspraak van Jahweh; Op zulk een volk Mij niet willen wreken?
30Es steht greulich und schrecklich im Lande.
30Ontzettende en gruwelijke dingen Gebeuren er in het land:
31Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen in ihrem Amt, und mein Volk hat's gern also. Wie will es euch zuletzt darob gehen?
31De profeten profeteren maar leugens, De priesters regeren voor hun eigen belang. Zo heeft mijn volk het gewild; Maar wat zult ge doen, als het einde komt?
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