Hooglied 5
Petrus Canisius Bible, 1939 (De Heilige Schrift)
Lutherbibel 1912
1Ik kom in mijn hof, mijn zuster, bruid; Ik pluk er mijn mirre en balsem, Ik eet er mijn raat en mijn honing, Ik drink er mijn wijn en mijn melk! “Eet vrienden, en drinktl, En wordt dronken van liefde!”
1Ich bin gekommen, meine Schwester, liebe Braut, in meinen Garten. Ich habe meine Myrrhe samt meinen Würzen abgebrochen; ich habe meinen Seim samt meinem Honig gegessen; ich habe meinen Wein samt meiner Milch getrunken. Eßt, meine Lieben, und trinkt, meine Freunde, und werdet trunken!
2Ik sluimerde, maar mijn hart was wakker: Daar hoorde ik mijn beminde kloppen! “Doe open, mijn zuster, Mijn liefste, mijn duifje, mijn schoonste; Want mijn hoofd is nat van de dauw, Mijn lokken zijn klam van de nacht.”
2Ich schlafe, aber mein Herz wacht. Da ist die Stimme meines Freundes, der anklopft: Tue mir auf, liebe Freundin, meine Schwester, meine Taube, meine Fromme! denn mein Haupt ist voll Tau und meine Locken voll Nachttropfen.
3“Maar ik heb mijn kleed al uitgetrokken; Moet ik het nu dan weer aandoen? Ik heb mijn voeten al gewassen, Moet ik ze nu opnieuw gaan besmeuren?”
3Ich habe meinen Rock ausgezogen, wie soll ich ihn wieder anziehen? Ich habe meine Füße gewaschen, wie soll ich sie wieder besudeln?
4Maar mijn beminde stak reeds zijn hand Door de kier van de deur;
4Aber mein Freund steckte seine Hand durchs Riegelloch, und mein Innerstes erzitterte davor.
5Ik stond op, om mijn beminde open te doen: Daar dropen mijn handen van mirre, Van vloeiende mirre mijn vingers Op de knop van de grendel.
5Da stand ich auf, daß ich meinem Freund auftäte; meine Hände troffen von Myrrhe und meine Finger von fließender Myrrhe an dem Riegel am Schloß.
6Ik deed open voor mijn beminde…Maar mijn beminde was heen, was verdwenen…Ik zocht naar hem, ik vond hem niet, Ik riep, hij gaf mij geen antwoord. Ik verloor mijn bezinning, toen hij zo sprak En het stormde in mijn hart.
6Und da ich meinem Freund aufgetan hatte, war er weg und hingegangen. Meine Seele war außer sich, als er redete. Ich suchte ihn, aber ich fand ihn nicht; ich rief, aber er antwortete mir nicht.
7Weer troffen mij de wachters der stad bij hun rondgang, Ze sloegen mij en wondden mij; Mijn mantel namen ze mij af, De wachters der muren.
7Es fanden mich die Hüter, die in der Stadt umgehen; die schlugen mich wund; die Hüter auf der Mauer nahmen mir meinen Schleier.
8Ik bezweer u, Jerusalems dochters, Als gij mijn beminde vindt, Wat zult gij hem melden: Ach, dat ik krank ben van liefde!
8Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, findet ihr meinen Freund, so sagt ihm, daß ich vor Liebe krank liege.
9Wat is uw beminde dan meer dan een ander, Schoonste der vrouwen; Wat is uw beminde dan meer dan een ander, Dat ge zó ons bezweert?
9Was ist dein Freund vor andern Freunden, o du schönste unter den Weibern? Was ist dein Freund vor andern Freunden, daß du uns so beschworen hast?
10Mijn beminde is glanzend en blozend. Steekt boven tienduizenden uit;
10Mein Freund ist weiß und rot, auserkoren unter vielen Tausenden.
11Zijn hoofd het allerfijnste goud, Zijn lokken palmtakken, zwart als een raaf.
11Sein Haupt ist das feinste Gold. Seine Locken sind kraus, schwarz wie ein Rabe.
12Zijn ogen als duiven Aan de waterbeken, Die zich baden in melk Aan de volle vijver gezeten.
12Seine Augen sind wie Augen der Tauben an den Wasserbächen, mit Milch gewaschen und stehen in Fülle.
13Zijn wangen zijn als balsembedden, Waar geurige kruiden op groeien; Zijn lippen zijn lelies, En druipen van vloeiende mirre.
13Seine Backen sind wie Würzgärtlein, da Balsamkräuter wachsen. Seine Lippen sind wie Rosen, die von fließender Myrrhe triefen.
14Zijn armen zijn gouden cilinders, Met Tarsjisjstenen bezet; Zijn lijf een kolom van ivoor, Met saffieren bedekt.
14Seine Hände sind wie goldene Ringe, voll Türkise. Sein Leib ist wie reines Elfenbein, mit Saphiren geschmückt.
15Zijn schenkels zijn zuilen van marmer, Op gouden voetstukken rustend; Zijn gestalte is als de Libanon, En machtig als ceders.
15Seine Beine sind wie Marmelsäulen, gegründet auf goldenen Füßen. Seine Gestalt ist wie Libanon, auserwählt wie Zedern.
16Zijn keel is vol zoetheid, Een en al kostelijk…. Zo is mijn beminde, zo is mijn vriend, Jerusalems dochters!
16Seine Kehle ist süß, und er ist ganz lieblich. Ein solcher ist mein Freund; mein Freund ist ein solcher, ihr Töchter Jerusalems!
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