ΙΕΡΕΜΙΑΣ 6
Septuagint (Brenton Greek text, with Apocrypha)Original language
Septuagint (Brenton Greek text, with Apocrypha)
Lutherbibel 1912
1Ἐνισχύσατε υἱοὶ Βενιαμὶν ἐκ μέσου τῆς Ἱερουσαλὴμ, καὶ ἐν Θεκουὲ σημάνατε σάλπιγγι, καὶ ὑπὲρ Βαιθαχαρμὰ ἄρατε σημεῖον, ὅτι κακὰ ἐκκέκυφεν ἀπὸ Βοῤῥᾶ, καὶ συντριβὴ μεγάλη γίνεται·
1Fliehet, ihr Kinder Benjamin, aus Jerusalem und blaset die Drommete auf der Warte Thekoa und werft auf ein Panier über der Warte Beth-Cherem! denn es geht daher ein Unglück von Mitternacht und ein großer Jammer.
2καὶ ἀφαιρεθήσεται τὸ ὕψος θύγατερ Σιών.
2Die Tochter Zion ist wie eine schöne und lustige Aue.
3Εἰς αὐτὴν ἥξουσι ποιμένες, καὶ τὰ ποίμνια αὐτῶν· καὶ πήξουσιν ἐπʼ αὐτὴν σκηνὰς κύκλῳ, καὶ ποιμανοῦσιν ἕκαστος τῇ χειρὶ αὐτοῦ.
3Aber es werden die Hirten über sie kommen mit ihren Herden, die werden Gezelte rings um sie her aufschlagen und weiden ein jeglicher an seinem Ort und sprechen:
4Παρασκευάσασθε ἐπʼ αὐτὴν εἰς πόλεμον, ἀνάστητε, καὶ ἀναβῶμεν ἐπʼ αὐτὴν μεσημβρίας· οὐαὶ ἡμῖν, ὅτι κέκλικεν ἡ ἡμέρα, ὅτι ἐκλείπουσιν αἱ σκιαὶ τῆς ἡμέρας.
4“Rüstet euch zum Krieg wider sie! Wohlauf, laßt uns hinaufziehen, weil es noch hoch Tag ist! Ei, es will Abend werden, und die Schatten werden groß!
5Ἀνάστητε, καὶ ἀναβῶμεν ἐπʼ αὐτὴν νυκτὶ, καὶ διαφθείρωμεν τὰ θεμέλια αὐτῆς.
5Wohlan, so laßt uns auf sein, und sollten wir bei Nacht hinaufziehen und ihre Paläste verderben!”
6Ὅτι τάδε λέγει Κύριος, ἔκκοψον τὰ ξύλα αὐτῆς, ἔκχεον ἐπὶ Ἱερουσαλὴμ δύναμιν· ὦ πόλις ψευδὴς, ὅλη καταδυναστεία ἐν αὐτῇ.
6Denn also spricht der HERR Zebaoth: Fällt die Bäume und werft einen Wall auf wider Jerusalem; denn sie ist eine Stadt, die heimgesucht werden soll. Ist doch eitel Unrecht darin.
7Ὡς ψύχει λάκκος ὕδωρ, οὕτω ψύχει κακία αὐτῆς· ἀσέβεια καὶ ταλαιπωρία ἀκουσθήσεται ἐν αὐτῇ ἐπὶ πρόσωπον αὐτῆς διαπαντός.
7Denn gleichwie ein Born sein Wasser quillt, also quillt auch ihre Bosheit. Ihr Frevel und Gewalt schreit über sie, und ihr Morden und Schlagen treiben sie täglich vor mir.
8Πόνῳ καὶ μάστιγι παιδευθήσῃ Ἱερουσαλὴμ, μὴ ἀποστῇ ἡ ψυχή μου ἀπὸ σοῦ, μὴ ποιήσω σε ἄβατον γῆν, ἥτις οὐ κατοικισθῇ.
8Bessere dich Jerusalem, ehe sich mein Herz von dir wendet und ich dich zum wüsten Lande mache, darin niemand wohne!
9Ὅτι τάδε λέγει Κύριος, καλαμᾶσθε, καλαμᾶσθε ὡς ἄμπελον τὰ κατάλοιπα τοῦ Ἰσραὴλ, ἐπιστρέψατε ὡς ὁ τρυγῶν ἐπὶ τὸν κάρταλλον αὐτοῦ.
9So spricht der HERR Zebaoth: Was übriggeblieben ist von Israel, das muß nachgelesen werden wie am Weinstock. Der Weinleser wird eins nach dem andern in die Butten werfen.
10Πρὸς τίνα λαλήσω, καὶ διαμαρτύρωμαι, καὶ εἰσακούσεται; ἰδοὺ ἀπερίτμητα τὰ ὦτα αὐτῶν, καὶ οὐ δυνήσονται ἀκούειν· ἰδοὺ τὸ ῥῆμα Κυρίου ἐγένετο αὐτοῖς εἰς ὀνειδισμὸν, οὐ μὴ βουληθῶσιν αὐτό.
10Ach, mit wem soll ich doch reden und zeugen? Daß doch jemand hören wollte! Aber ihre Ohren sind unbeschnitten; sie können's nicht hören. Siehe, sie halten des HERRN Wort für einen Spott und wollen es nicht.
11Καὶ τὸν θυμόν μου ἔπλησα, καὶ ἐπέσχον, καὶ οὐ συνετέλεσα αὐτούς· ἐκχεῶ ἐπὶ νήπια ἔξωθεν, καὶ ἐπὶ συναγωγὴν νεανίσκων ἅμα, ὅτι ἀνὴρ καὶ γυνὴ συλληφθήσονται, πρεσβύτερος μετὰ πλήρους ἡμερῶν.
11Darum bin ich von des HERRN Drohen so voll, daß ich's nicht lassen kann. Schütte es aus über die Kinder auf der Gasse und über die Mannschaft im Rat miteinander; denn es sollen beide, Mann und Weib, Alte und der Wohlbetagte, gefangen werden.
12Καὶ μεταστραφήσονται αἱ οἰκίαι αὐτῶν εἰς ἑτέρους, ἀγροὶ καὶ αἱ γυναῖκες αὐτῶν ἐπιτοαυτό· ὅτι ἐκτενῶ τὴν χεῖρά μου ἐπὶ τοὺς κατοικοῦντας τὴν γῆν ταύτην, λέγει Κύριος.
12Ihre Häuser sollen den Fremden zuteil werden samt den Äckern und Weibern; denn ich will meine Hand ausstrecken, spricht der HERR, über des Landes Einwohner.
13Ὅτι ἀπὸ μικροῦ αὐτῶν καὶ ἕως μεγάλου πάντες συνετελέσαντο ἄνομα, ἀπὸ ἱερέως καὶ ἕως ψευδοπροφήτου πάντες ἐποίησαν ψευδῆ.
13Denn sie geizen allesamt, klein und groß; und beide, Propheten und Priester, gehen allesamt mit Lügen um
14Καὶ ἰῶντο σύντριμμα τοῦ λαοῦ μου, ἐξουθενοῦντες καὶ λέγοντες, εἰρήνη εἰρήνη· καὶ ποῦ ἐστιν εἰρήνη;
14und trösten mein Volk in seinem Unglück, daß sie es gering achten sollen, und sagen: “Friede! Friede!”, und ist doch nicht Friede.
15Κατῃσχύνθησαν, ὅτι ἐξελίποσαν· καὶ οὐδʼ ὡς καταισχυνόμενοι κατῃσχύνθησαν, καὶ τὴν ἀτιμίαν αὐτῶν οὐκ ἔγνωσαν· διατοῦτο πεσοῦνται ἐν τῇ πτώσει αὐτῶν, καὶ ἐν καιρῷ ἐπισκοπῆς ἀπολοῦνται, εἶπε Κύριος.
15Darum werden sie mit Schanden bestehen, daß sie solche Greuel treiben; wiewohl sie wollen ungeschändet sein und wollen sich nicht schämen. Darum müssen sie fallen auf einen Haufen; und wenn ich sie heimsuchen werde, sollen sie stürzen, spricht der HERR.
16Τάδε λέγει Κύριος, στῆτε ἐπὶ ταῖς ὁδοῖς, καὶ ἴδετε, καὶ ἐρωτήσατε τρίβους Κυρίου αἰωνίους· καὶ ἴδετε ποία ἐστὶν ἡ ὁδὸς ἡ ἀγαθὴ, καὶ βαδίζετε ἐν αὐτῇ, καὶ εὑρήσετε ἁγνισμὸν ταῖς ψυχαῖς ὑμῶν· Καὶ εἶπαν, οὐ πορευσόμεθα.
16So spricht der HERR: Tretet auf die Wege und schauet und fraget nach den vorigen Wegen, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele! Aber sie sprechen: Wir wollen's nicht tun!
17Καθέστακα ἐφʼ ὑμᾶς σκοπούς· ἀκούσατε τῆς φωνῆς τῆς σάλπιγγος· καὶ εἶπαν, οὐκ ἀκουσόμεθα.
17Ich habe Wächter über dich gesetzt: Merket auf die Stimme der Drommete! Aber sie sprechen: Wir wollen's nicht tun!
18Διὰ τοῦτο ἤκουσαν τὰ ἔθνη, καὶ οἱ ποιμαίνοντες τὰ ποίμνια αὐτῶν.
18Darum so höret, ihr Heiden, und merket samt euren Leuten!
19Ἄκουε γῆ, ἰδοὺ ἐγὼ ἐπάγω ἐπὶ τὸν λαὸν τοῦτον κακὰ, τὸν καρπὸν ἀποστροφῆς αὐτῶν, ὅτι τῶν λόγων μου οὐ προσέσχον, καὶ τὸν νόμον μου ἀπώσαντο.
19Du, Erde, höre zu! Siehe, ich will ein Unglück über dies Volk bringen, darum daß sie auf meine Worte nicht achten und mein Gesetz verwerfen.
20Ἱνατί μοι λίβανον ἐκ Σαβὰ φέρετε, καὶ κινάμωμον ἐκ γῆς μακρόθεν; τὰ ὁλοκαυτώματα ὑμῶν οὐκ εἰσὶ δεκτὰ, καὶ αἱ θυσίαι ὑμῶν οὐχ ἥδυνάν μοι.
20Was frage ich nach Weihrauch aus Reicharabien und nach den guten Zimtrinden, die aus fernen Landen kommen? Eure Brandopfer sind mir nicht angenehm, und eure Opfer gefallen mir nicht.
21Διατοῦτο τάδε λέγει Κύριος, ἰδοὺ ἐγὼ δίδωμι ἐπὶ τὸν λαὸν τοῦτον ἀσθένειαν, καὶ ἀσθενήσουσι πατέρες καὶ υἱοὶ ἅμα, γείτων καὶ ὁ πλησίον αὐτοῦ ἀπολοῦνται.
21Darum spricht der HERR also: Siehe, ich will diesem Volk einen Anstoß in den Weg stellen, daran sich die Väter und Kinder miteinander stoßen und ein Nachbar mit dem andern umkommen sollen.
22Τάδε λέγει Κύριος, ἰδοὺ λαὸς ἔρχεται ἀπὸ Βοῤῥᾶ, καὶ ἔθνη ἐξεγερθήσονται ἀπʼ ἐσχάτου τῆς γῆς.
22So spricht der HERR: Siehe, es wird ein Volk kommen von Mitternacht, und ein großes Volk wird sich erregen vom Ende der Erde,
23Τόξον καὶ ζιβύνην κρατήσουσιν· ἰταμός ἐστι, καὶ οὐκ ἐλεήσει· φωνὴ αὐτοῦ, ὡς θάλασσα κυμαίνουσα· ἐφʼ ἵπποις καὶ ἅρμασι παρατάξεται ὡς πῦρ εἰς πόλεμον πρὸς σὲ, θύγατερ Σιών.
23die Bogen und Lanze führen. Es ist grausam und ohne Barmherzigkeit; sie brausen daher wie ein ungestümes Meer und reiten auf Rossen, gerüstet wie Kriegsleute, wider dich, du Tochter Zion.
24Ἠκούσαμεν τὴν ἀκοὴν αὐτῶν, παρελύθησαν αἱ χεῖρες ἡμῶν, θλίψις κατέσχεν ἡμᾶς, ὠδῖνες ὡς τικτούσης.
24Wenn wir von ihnen hören werden, so werden uns die Fäuste entsinken; es wird uns angst und weh werden wie einer Gebärerin.
25Μὴ ἐκπορεύεσθε εἰς ἀγρὸν, καὶ ἐν ταῖς ὁδοῖς μὴ βαδίζετε, ὅτι ῥομφαία τῶν ἐχθρῶν παροικεῖ κυκλόθεν.
25Es gehe ja niemand hinaus auf den Acker, niemand gehe über Feld; denn es ist allenthalben unsicher vor dem Schwert des Feindes.
26Θύγατερ λαοῦ μου περίζωσαι σάκκον, κατάπασσε ἐν σποδῷ, πένθος ἀγαπητοῦ ποιήσαι σεαυτῇ κοπετὸν οἰκτρὸν, ὅτι ἐξαίφνης ἥξει ταλαιπωρία ἐφʼ ὑμᾶς.
26O Tochter meines Volks, zieh Säcke an und lege dich in Asche; trage Leid wie um einen einzigen Sohn und klage wie die, so hoch betrübt sind! denn der Verderber kommt über uns plötzlich.
27Δοκιμαστὴν δέδωκά σε ἐν λαοῖς δεδοκιμασμένοις, καὶ γνώσῃ με ἐν τῷ δοκιμάσαι με τὴν ὁδὸν αὐτῶν,
27Ich habe dich zum Schmelzer gesetzt unter mein Volk, das so hart ist, daß du ihr Wesen erfahren und prüfen sollst.
28πάντες ἀνήκοοι πορεύομενοι σκολιῶς· χαλκὸς καὶ σίδηρος, πάντες διεφθαρμένοι εἰσίν.
28Sie sind allzumal Abtrünnige und wandeln verräterisch, sind Erz und Eisen; alle sind sie verderbt.
29Ἐξέλιπε φυσητὴρ ἀπὸ πυρὸς, ἐξέλιπε μόλιβος· εἰς κενὸν ἀργυροκόπος ἀργυροκοπεῖ, πονηρία αὐτῶν οὐκ ἐτάκη.
29Der Blasebalg ist verbrannt, das Blei verschwindet; das Schmelzen ist umsonst, denn das Böse ist nicht davon geschieden.
30Ἀργύριον ἀποδεδοκιμασμένον καλέσατε αὐτοὺς, ὅτι ἀπεδοκίμασεν αὐτοὺς Κύριος.
30Darum heißen sie auch ein verworfenes Silber; denn der HERR hat sie verworfen.
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