Isaiah 5
Baibal Olcim (Matupi Chin)Translation
Baibal Olcim (Matupi Chin)
Lutherbibel 1912
1A misurdum ham ka lungnah kamah hlo te laa la ka hlai pawn ni. Molsom dongkah laimen ca ah ka lungnah misurdum om.
1Wohlan, ich will meinem Lieben singen, ein Lied meines Geliebten von seinem Weinberge: Mein Lieber hat einen Weinberg an einem fetten Ort.
2Te te a yoe tih a com phoeiah cangsawt misur te a phung. A laklung ah rhaltoengim a sak tih va-am a than pah. Misur a thaih ham te lamtawn dae a rhol la a thaih pah.
2Und er hat ihn verzäunt und mit Steinhaufen verwahrt und edle Reben darin gesenkt. Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter darein und wartete, daß er Trauben brächte; aber er brachte Herlinge.
3Jerusalem khosa neh Judah hlang, tahae ah kai laklo neh ka misurdum laklo ah laitloek uh laeh.
3Nun richtet, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Juda's, zwischen mir und meinem Weinberge.
4Ka misur ham te balae koep ka saii eh? Te ham te bi ka saii moenih a? Misur a thaih te ka lamtawn dae balae tih a rhol la a thaih?
4Was sollte man doch noch mehr tun an meinem Weinberge, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn Herlinge gebracht, da ich erwartete, daß er Trauben brächte?
5Ka misurdum ah ka saii te nangmih kam ming sak pawn ni. A buk te a khoe vetih cahawp hamla om pawn ni. A vongtung te a phae vetih cawtkoi hamla om pawn ni.
5Wohlan, ich will euch zeigen, was ich meinem Weinberge tun will. Seine Wand soll weggenommen werden, daß er verwüstet werde; sein Zaun soll zerrissen werden, daß er zertreten werde.
6Te te lobuek la ka khueh vetih bah uh mahpawh. Yawt uh voel pawt vetih lota neh hling loh a cun ni. Khomai te khaw ka uen vetih khotlan loh tlan thil mahpawh.
6Ich will ihn wüst liegen lassen, daß er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, daß sie nicht darauf regnen.
7Caempuei BOEIPA kah misurdum tah Israel imkhui neh a hlahmaenah thinghloe Judah hlang ni. Tiktamnah te a lamtawn dae thilongnah, duengnah yuengla pangngawlnah lat om ke.
7Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel, und die Männer Juda's seine Pflanzung, daran er Lust hatte. Er wartete auf Recht, siehe, so ist's Schinderei, auf Gerechtigkeit, siehe, so ist's Klage.
8Anunae im neh im loh ben uh tih, lo neh lo khaw a hmuen om pawt hilah ben uh. Khohmuen laklo ah namah bueng a na om rhoe.
8Weh denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Acker zum andern bringen, bis daß kein Raum mehr da sei, daß sie allein das Land besitzen!
9Ka hna dongah caempuei BOEIPA loh im len khaw imsuep la khueh het mahpawt nim?. A len neh a len khaw khosak sak mahpawt nim?
9Es ist in meinen Ohren das Wort des HERRN Zebaoth: Was gilt's, wo nicht die vielen Häuser sollen wüst werden und die großen und feinen öde stehen?
10Misurdum rhoihma parha ah bath pakhat la cul vetih, cangti pai at khaw cangnoek pakhat la cul ni.
10Denn zehn Acker Weinberg soll nur einen Eimer geben und ein Malter Samen soll nur einen Scheffel geben.
11Anunae mincang ah thoo tih yu a hloem uh tih, hlaemhmah kholaeh duela misurtui a hoem mai.
11Weh denen, die des Morgens früh auf sind, des Saufens sich zu fleißigen, und sitzen bis in die Nacht, daß sie der Wein erhitzt,
12Amih kah misur buhkoknah te rhotoeng, thangpa, kamrhing, phitphoet neh a thoeih thil. Tedae BOEIPA kah bisai tah paelki uh pawt tih a kut dongkah bibi hmu uh pawh.
12und haben Harfen, Psalter, Pauken, Pfeifen und Wein in ihrem Wohlleben und sehen nicht auf das Werk des HERRN und schauen nicht auf das Geschäft seiner Hände!
13Te dongah a mingnah tal tih ka pilnam a poelyoe pawn ni. A thangpomnah te khokha kah a hlang la, a hlangping khaw tuihalh loh a koek pah.
13Darum wird mein Volk müssen weggeführt werden unversehens, und werden seine Herrlichen Hunger leiden und sein Pöbel Durst leiden.
14Te dongah saelkhui loh a hinglu a ka sak tih a rhi om kolla a ka a ang. Te vaengah a rhuepomnah neh a hlangping khaw, amah kah longlonah neh a khuila rholrhol suntla thuk.
14Daher hat die Hölle den Schlund weit aufgesperrt und den Rachen aufgetan ohne Maß, daß hinunterfahren beide, ihre Herrlichen und der Pöbel, ihre Reichen und Fröhlichen;
15Te dongah hlang he ngam vetih tongpa khaw kunyun ni, koep aka sang kah a mik khaw kunyun uh ni.
15daß jedermann sich bücken müsse und jedermann gedemütigt werde und die Augen der Hoffärtigen gedemütigt werden,
16Tedae caempuei BOEIPA tah tiktamnah neh sang vetih, a cim Pathen tah duengnah neh ciim uh ni.
16aber der HERR Zebaoth erhöht werde im Recht und Gott, der Heilige, geheiligt werde in Gerechtigkeit.
17Te vaengah tuca rhoek loh amamih kah rhamtlim bangla luem uh vetih, boei rhoek kah imrhong ah aka bakuep rhoek loh a caak uh ni.
17Da werden die Lämmer sich weiden an jener Statt, und Fremdlinge werden sich nähren in den Wüstungen der Fetten.
18Anunae, thaesainah te poeyoek rhuihet neh dumlai leng dongah rhuivaeh bangla aka mawt,
18Weh denen, die am Unrecht ziehen mit Stricken der Lüge und an der Sünde mit Wagenseilen
19Te rhoek loh, “A bibi te tawn koeloe la om saeh, te daengah ni m'hmuh vetih ha mop eh. Te vaengah Israel ka a cim cilsuep ha thoeng saeh lamtah ming uh van sih,” a ti uh.
19und sprechen: Laß eilend und bald kommen sein Werk, daß wir's sehen; laß herfahren und kommen den Anschlag des Heiligen in Israel, daß wir's innewerden.
20Anunae, a thae te a then, a then te a thae aka ti rhoek, khosae yueng la a hmaisuep, hmaisuep yueng la hmaivang aka khueh rhoek, didip te khahing la, khahing te didip la aka khueh rhoek.
20Weh denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!
21Anunae amamih mikhmuh ah aka cueih tih, amamih mikhmuh ah aka yakming rhoek aih.
21Weh denen, die bei sich selbst weise sind und halten sich selbst für klug!
22Anunae, hlangrhalh rhoek loh misurtui rhoeh a ok tih, tatthai hlang rhoek khaw yu neh rhoeh thoek uh.
22Weh denen, die Helden sind, Wein zu saufen, und Krieger in Völlerei;
23Halang loh kapbaih dongah a tang sak dae, hlang dueng kah duengnah long tah anih te a voeih.
23die den Gottlosen gerechtsprechen um Geschenke willen und das Recht der Gerechten von ihnen wenden!
24Te dongah hmai lai loh vahhu, hmaisai loh diphung a laeh bangla a yung te ungrhem vetih thinghmawn bangla om ni. Caempuei BOEIPA kah olkhueng te a hnawt uh tih, Israel kah a cim olthui te a tlaitlaek uh dongah, amih kah a pailum te laipi bangla poeng ni.
24Darum, wie des Feuers Flamme Stroh verzehrt und die Lohe Stoppeln hinnimmt, also wird ihre Wurzel verfaulen und ihre Blüte auffliegen wie Staub. Denn sie verachten das Gesetz des HERRN Zebaoth und lästern die Rede des Heiligen in Israel.
25BOEIPA kah a thintoek loh a pilnam taengah sai tangloeng coeng. Te vaengah a kut a thueng thil tih a ngawn. Te dongah tlang rhoek khaw tlai uh tih a rhok te rhamvoel laklo ah natcaeh bangla hmoeng. Te boeih nen khaw a thintoek mael pawt tih a kut a thueng pueng.
25Darum ist der Zorn des HERRN ergrimmt über sein Volk, und er reckt seine Hand über sie und schlägt sie, daß die Berge beben und ihre Leichname wie Kot auf den Gassen sind. Und in dem allen läßt sein Zorn nicht ab, sondern seine Hand ist noch ausgereckt.
26Khohla kah namtom rhoek ham rholik a ling pah tih, diklai khobawt ah anih ham kut a ving pah dongah, yanghoep la koe ha pawk coeng ke.
26Denn er wird ein Panier aufwerfen fern unter den Heiden und dieselben locken vom Ende der Erde. Und siehe, eilend und schnell kommen sie daher,
27Anih tah buhmueh rhathih om pawt tih paloe tlaih pawh. A mikku pawt tih ip bal pawh. A pumpu kah hailaem khaw hlong pawt tih, a khokhom rhui khaw pat pawh.
27und ist keiner unter ihnen müde oder schwach, keiner schlummert noch schläft; keinem geht der Gürtel auf von seinen Lenden, und keinem zerreißt ein Schuhriemen.
28A thaltang te sum vilcik tih a lii khaw boeih tangkuek. A marhang khomae te hmailung bangla, a humhae te cangpalam bangla a moeh pah.
28Ihre Pfeile sind scharf und alle ihre Bogen gespannt. Ihrer Rosse Hufe sind wie Felsen geachtet und ihre Wagenräder wie ein Sturmwind.
29Anih kah a kawknah tah sathuengnu bangla kawk la kawk. Sathueng ca bangla a nguel tih maeh khaw a tuuk. A khuen coeng tah huul pah voel pawh.
29Ihr Brüllen ist wie das der Löwen, und sie brüllen wie junge Löwen; sie werden daherbrausen und den Raub erhaschen und davonbringen, daß niemand retten wird,
30Tekah khohnin ah tah tuipuei phoenanah bangla a nguel thil ni. Khohmuen te a paelki vaengah khohmuep khobing neh khosae khaw muei loh khoep a hmuep sak ni.
30und werden über sie brausen zu der Zeit wie das Meer. Wenn man dann das Land ansehen wird, siehe, so ist's finster vor Angst, und das Licht scheint nicht mehr oben über ihnen.
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