Mataio 15
Meriam Mir GospelsTranslation
Meriam Mir Gospels
Lutherbibel 1912
1Ege aotale le pako Faresaio giz uiaba tabakeuare Iesuim Ierusalemlam, kega,
1Da kamen zu ihm die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem und sprachen:
2Nalugem mara kaimeg giz datupida aule giz uiaba mer? abelelam uiaba leuer eroli a tag nole ogarup kak.
2Warum übertreten deine Jünger der Ältesten Aufsätze? Sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen.
3E etkalu uiabim, kega, Nalugem ua ko datupida Ade ra gelar gaire aule ra mer?
3Er antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Aufsätze willen?
4Abelelam Ade detaut, kega, Ma mamoro asoli mabi abera a apuera; a, Nerute abele le adud mer abele baba pako abele apu, a ko ipit eumilu.
4Gott hat geboten: “Du sollst Vater und Mutter ehren; wer Vater und Mutter flucht, der soll des Todes sterben.”
5Epe uaba detagerare, kega, Ese le detaut abele aba pako abele apu, Ese nerute lu kari dog abkoreb marim, abele emetu Adim ikuar peike;
5Ihr aber lehret: Wer zum Vater oder Mutter spricht: “Es ist Gott gegeben, was dir sollte von mir zu Nutz kommen”, der tut wohl.
6A nole ko asoli taba abera a apuera. Uaba dedkoli Ade ra gelar mokakalam, uaba emereta merlam.
6Damit geschieht es, daß niemand hinfort seinen Vater oder seine Mutter ehrt, und also habt ihr Gottes Gebot aufgehoben um eurer Aufsätze willen.
7Uaba bes le giz, abkoreb uabim abele Isaia ra mer epili, kega,
7Ihr Heuchler, wohl fein hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen:
8Abele ged uiaba karim maiem uiaba telam, pako kari naospered uiaba mitelam; ege uiaba nerkep muriz ge karielam.
8“Dies Volk naht sich zu mir mit seinem Munde und ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir;
9Uiaba no kari esorerapare, uiaba ikerare abele mizmiz le ra gelar.
9aber vergeblich dienen sie mir, dieweil sie lehren solche Lehren, die nichts denn Menschengebote sind.”
10Ege E dabgerare abele gaire le lakub, E uiabim detaut, Ua aserare a mamor asoli:
10Und er rief das Volk zu sich und sprach zu ihm: Höret zu und fasset es!
11Abele lu ikedilu le ra te nole le dedkoli; epe abele lu osmeda telam le dedkoli.
11Was zum Munde eingeht, das verunreinigt den Menschen nicht; sondern was zum Munde ausgeht, das verunreinigt den Menschen.
12Ege abara kaimeg giz abim tabakeuare, a abim kega, Nako ma umele gaire Faresaio giz mari ueku, uiaba asarare abele mer?
12Da traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Weißt du auch, daß sich die Pharisäer ärgerten, da sie das Wort hörten?
13E etkalu, kega, Gaire lu uridili kara Aba penoka dali kotor ge nole amorda kak, E eiu adem.
13Aber er antwortete und sprach: Alle Pflanzen, die mein himmlischer Vater nicht pflanzte, die werden ausgereutet.
14No dikaer uiabim: uiaba sadamer le ko datkimoardare sadamer le. Ese abele sadamer le datkimoardare nerute sadamer le, epe uiaba neis le ekesmiri abele au uak.
14Lasset sie fahren! Sie sind blinde Blindenleiter. Wenn aber ein Blinder den andern leitet, so fallen sie beide in die Grube.
15Ege Peteru abim detaut, kega, Ma keribi etomeret abele mer babisdarie.
15Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Deute uns dieses Gleichnis.
16Ege Iesu detager, Nako uaba mena nole asor kak?
16Und Jesus sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch noch unverständig?
17Nako uaba mena umer kak, gaire lu uridili ikedi abele te a ko irmi abele kem ge, ege imuda abele sumez ge?
17Merket ihr noch nicht, daß alles, was zum Munde eingeht, das geht in den Bauch und wird durch den natürlichen Gang ausgeworfen?
18Ege gaire lu tabakeuare a osmeda abele telam, epe giz nerkeplam; abele lu le dedkoli.
18Was aber zum Munde herausgeht, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen.
19Abelelam nerkeplam tabakeam abele adud dikiapor, a le ipit eumilu, a kogem, a eruam, a bes mer, pako adud mer:
19Denn aus dem Herzen kommen arge Gedanken: Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsch Zeugnis, Lästerung.
20Gaire lu peike le dedkoli; ege abele le leuer eroli a tag nole aruba kak, umer kak le dedkoli.
20Das sind Stücke, die den Menschen verunreinigen. Aber mit ungewaschenen Händen essen verunreinigt den Menschen nicht.
21Ege Iesu bakeamulu adem abele utebelam, E osmeda abele ged Turo a Sidona.
21Und Jesus ging aus von dannen und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon.
22Dasmer, ababe Kanana kosker E tabarki abele peklam, a ereretikri abim, kega, Abele Opole ae, Dauida ra Uerem, ma kari omare, kara neur au adud abele demoni nagri.
22Und siehe, ein kanaanäisches Weib kam aus derselben Gegend und schrie ihm nach und sprach: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich mein! Meine Tochter wird vom Teufel übel geplagt.
23Epe E nole mer kak abim. Ege abara kaimeg giz abim tabakeuare abi damsare, kega, Ma abi namarid ege bakeamulu, abelelam E mena meribi irmili a ereretikri.
23Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten zu ihm seine Jünger, baten ihn und sprachen: Laß sie doch von dir, denn sie schreit uns nach.
24E etkalu, kega, Ade nole kari namarida uader le, no mamoe Isaraela ra boai badimirida.
24Er antwortete aber und sprach: Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel.
25Ege E tabakeam abim a etkobeilu, kega, Abele Opole ae, ma kari upinati.
25Sie kam aber und fiel vor ihm nieder und sprach: HERR, hilf mir!
26Ege E etkalu, kega, Nole abkoreb omasker ra leuer ko ais batauered omai giz.
26Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.
27E abi detager, Abele Opole ae, ageakar marim: epe nerute omai giz eroare puipi leuer abi laulau ge uiaba tebude.
27Sie sprach: Ja, HERR; aber doch essen die Hündlein von den Brosamlein, die von ihrer Herren Tisch fallen.
28Ege Iesu abim detager, kega, Kosker ae, mara oituli aule: mara lag mokakalam a ko ikeli abkoreb marim. Epe abara neur ko akaida abele haua ge.
28Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Weib, dein Glaube ist groß! Dir geschehe, wie du willst. Und ihre Tochter ward gesund zu derselben Stunde.
29Iesu bakeamulu adem abele utebelam, E osmeda maike abele Galilaia keper ge; E ogi abele paserem, a emrilu seb ge.
29Und Jesus ging von da weiter und kam an das Galiläische Meer und ging auf einen Berg und setzte sich allda.
30Ege abim tabakeuare gaire le lakub, uiaba nagri uader le ibibi, a uader le sadamer, a uader le te dabimdabim, a uader le gebgeb, pako uader le gaire tonar gim, uiaba abi ituti Iesu ra teter ge; E uiabi nadgerare:
30Und es kam zu ihm viel Volks, die hatten mit sich Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel und viele andere und warfen sie Jesu vor die Füße, und er heilte sie,
31Ege gaire le lakub abi damreda, abelelam uiaba abi erdarare uader le te dabimdabim a mer detaut, a uader le gebgeb ko kemerkemer, a uader le ibibi ko nakasir, a uader le sadamer ko darasmerare; ege uiaba abi despereda abele Isaraela Ade.
31daß sich das Volk verwunderte, da sie sahen, daß die Stummen redeten, die Krüppel gesund waren, die Lahmen gingen, die Blinden sahen; und sie priesen den Gott Israels.
32Ege Iesu darabgerare abara kaimeg giz, kega, Kaka niabi nasenase abele le lakub, abelelam thri gerger peirdi uiaba emri kari dog, a nole leuer kak. Kaka umer kak uiabi namarkare ko bakeuare, a nole leuer aro kak, mena uiaba uererege abele gab ge.
32Und Jesus rief seine Jünger zu sich und sprach: Es jammert mich des Volks; denn sie beharren nun wohl drei Tage bei mir und haben nichts zu essen; und ich will sie nicht ungegessen von mir lassen, auf daß sie nicht verschmachten auf dem Wege.
33Ege abara kaimeg giz abi detagerare, Meriba nagelam gaire areto nagri abele sumez ge, iaueakai dordor le ra kem osmeda?
33Da sprachen seine Jünger zu ihm: Woher mögen wir so viel Brot nehmen in der Wüste, daß wir so viel Volks sättigen?
34Iesu uiaba daratgerare, kega, Nako naket areto uabi dog? Ege uiabi detager, Sefen; a uader kebi lar.
34Und Jesus sprach zu ihnen: Wie viel Brote habt ihr? Sie sprachen: Sieben und ein wenig Fischlein.
35E uiabi daratagerare abele gaire le lakub, Uaba baidi abele seb ge.
35Und er hieß das Volk sich lagern auf die Erde
36E etaruk sefen areto a uader lar, a esoao, a itur, epe abi naisuerare abara kaimeg giz, a abara kaimeg giz ko naisuerare dordor le lakub.
36und nahm die sieben Brote und die Fische, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern; und die Jünger gaben sie dem Volk.
37Ege uiaba uridili eroare, a kem osmeda; a uiaba etaker abele leuer kaier, a mitkar sefen gaire epei.
37Und sie aßen alle und wurden satt; und hoben auf, was übrig blieb von Brocken, sieben Körbe voll.
38Uiaba le eroarem foa thausan no kimiar, a kosker pako kebile giz nole atager kak.
38Und die da gegessen hatten, derer waren viertausend Mann, ausgenommen Weiber und Kinder.
39E uiabi namarkare abele le lakub bakeuare, E bakeamulu, a atiem abele nar ge. E bakeamulu abele ged Magadalena.
39Und da er das Volk hatte von sich gelassen, trat er in ein Schiff und kam in das Gebiet Magdalas.
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