ΘΡΗΝΟΙ 4
Septuagint (Brenton Greek text, with Apocrypha)Original language
Septuagint (Brenton Greek text, with Apocrypha)
Lutherbibel 1912
1ΑΛΕΦ. Πῶς ἀμαυρωθήσεται χρυσίον, ἀλλοιωθήσεται τὸ ἀργύριον τὸ ἀγαθόν; ἐξεχύθησαν λίθοι ἅγιοι ἐπʼ ἀρχῆς πασῶν ἐξόδων.
1Wie ist das Gold so gar verdunkelt und das feine Gold so häßlich geworden und liegen Steine des Heiligtums vorn auf allen Gassen zerstreut!
2ΒΗΘ. Οἱ υἱοὶ Σιὼν οἱ τίμιοι, οἱ ἐπῃρμένοι ἐν χρυσίῳ, πῶς ἐλογίσθησαν εἰς ἀγγεῖα ὀστράκινα, ἔργα χειρῶν κεραμέως;
2Die edlen Kinder Zions, dem Golde gleich geachtet, wie sind sie nun den irdenen Töpfen gleich, die ein Töpfer macht!
3ΓΙΜΕΛ. Καί γε δράκοντες ἐξέδυσαν μαστοὺς, ἐθήλασαν σκύμνοι αὐτῶν θυγατέρας λαοῦ μου εἰς ἀνίατον, ὡς στρουθίον ἐν ἐρήμῳ.
3Auch Schakale reichen die Brüste ihren Jungen und säugen sie; aber die Tochter meines Volks muß unbarmherzig sein wie ein Strauß in der Wüste.
4ΔΑΛΕΘ. Ἐκολλήθη ἡ γλῶσσα θηλάζοντος πρὸς τὸν φάρυγγα αὐτοῦ ἐν δίψει, νήπια ᾔτησαν ἄρτον, ὁ διακλῶν οὐκ ἔστιν αὐτοῖς.
4Dem Säugling klebt seine Zunge am Gaumen vor Durst; die jungen Kinder heischen Brot, und ist niemand, der es ihnen breche.
5Η. Οἱ ἔσθοντες τὰς τρυφὰς ἠφανίσθησαν ἐν ταῖς ἐξόδοις, οἱ τιθηνούμενοι ἐπὶ κόκκων περιεβάλλοντο κοπρίας.
5Die zuvor leckere Speisen aßen, verschmachten jetzt auf den Gassen; die zuvor in Scharlach erzogen sind, die müssen jetzt im Kot liegen.
6ΟΥΑΥ. Καὶ ἐμεγαλύνθη ἀνομία θυγατρὸς λαοῦ μου ὑπὲρ ἀνομίας Σοδόμων τῆς κατεστραμμένης ὥσπερ σπουδὴ, καὶ οὐκ ἐπόνεσαν ἐν αὐτῇ χεῖρας.
6Die Missetat der Tochter meines Volks ist größer denn die Sünde Sodoms, die plötzlich umgekehrt ward, und kam keine Hand dazu.
7ΖΑΙΝ. Ἐκαθαριώθησαν Ναζιραῖοι αὐτῆς ὑπὲρ χιόνα, ἔλαμψαν ὑπὲρ γάλα, ἐπυρώθησαν, ὑπὲρ λίθου σαπφείρου τὸ ἀπόσπασμα αὐτῶν.
7Ihre Fürsten waren reiner denn der Schnee und klarer denn Milch; ihre Gestalt war rötlicher denn Korallen; ihr Ansehen war wie Saphir.
8ΗΘ. Ἐσκότασεν ὑπὲρ ἀσβόλην τὸ εἶδος αὐτῶν, οὐκ ἐπεγνώσθησαν ἐν ταῖς ἐξόδοις· ἐπάγη δέρμα αὐτῶν ἐπὶ τὰ ὀστέα αὐτῶν, ἐξηράνθησαν, ἐγενήθησαν ὥσπερ ξύλον.
8Nun aber ist ihre Gestalt so dunkel vor Schwärze, daß man sie auf den Gassen nicht kennt; ihre Haut hängt an den Gebeinen, und sind so dürr wie ein Scheit.
9ΤΗΘ. Καλοὶ ἦσαν οἱ τραυματίαι ῥομφαίας, ἢ οἱ τραυματίαι λιμοῦ· ἐπορεύθησαν ἐκκεκεντημένοι ἀπὸ γεννημάτων ἀγρῶν.
9Den Erwürgten durchs Schwert geschah besser als denen, so da Hungers starben, die verschmachteten und umgebracht wurden vom Mangel der Früchte des Ackers.
10ΙΩΔ. Χεῖρες γυναικῶν οἰκτιρμόνων ἥψησαν τὰ παιδία αὐτῶν, ἐγενήθησαν εἰς βρῶσιν αὐταῖς, ἐν τῷ συντρίμματι τῆς θυγατρὸς τοῦ λαοῦ μου.
10Es haben die barmherzigsten Weiber ihre Kinder selbst müssen kochen, daß sie zu essen hätten im Jammer der Tochter meines Volks.
11ΧΑΦ. Συνετέλεσε Κύριος θυμὸν αὐτοῦ, ἐξέχεε θυμὸν ὀργῆς αὐτοῦ, καὶ ἀνῆψε πῦρ ἐν Σιὼν, καὶ κατέφαγε τὰ θεμέλια αὐτῆς.
11Der HERR hat seinen Grimm vollbracht; er hat seinen grimmigen Zorn ausgeschüttet; er hat zu Zion ein Feuer angesteckt, das auch ihre Grundfesten verzehrt hat.
12ΛΑΜΕΔ. Οὐκ ἐπίστευσαν βασιλεῖς γῆς, πάντες οἱ κατοικοῦντες τὴν οἰκουμένην, ὅτι εἰσελεύσεται ἐχθρὸς καὶ ἐκθλίβων διὰ τῶν πυλῶν Ἱερουσαλήμ.
12Es hätten's die Könige auf Erden nicht geglaubt noch alle Leute in der Welt, daß der Widersacher und Feind sollte zum Tor Jerusalems einziehen.
13ΜΗΜ. Ἐξ ἁμαρτιῶν προφητῶν αὐτῆς, ἀδικιῶν ἱερέων αὐτῆς, τῶν ἐκχεόντων αἷμα δίκαιον ἐν μέσῳ αὐτῆς.
13Es ist aber geschehen um der Sünden willen ihrer Propheten und um der Missetaten willen ihrer Priester, die darin der Gerechten Blut vergossen.
14ΝΟΥΝ. Ἐσαλεύθησαν ἐγρήγοροι αὐτῆς ἐν ταῖς ἐξόδοις, ἐμολύνθησαν ἐν αἵματι ἐν τῷ μὴ δύνασθαι αὐτοὺς, ἥψαντο ἐνδυμάτων αὐτῶν.
14Sie gingen hin und her auf den Gassen wie die Blinden und waren mit Blut besudelt, daß man auch ihre Kleider nicht anrühren konnte;
15ΣΑΜΕΧ. Ἀπόστητε ἀκαθάρτων, καλέσατε αὐτοὺς, ἀπόστητε, ἀπόστητε, μὴ ἅπτεσθε, ὅτι ἀνήφθησαν, καί γε ἐσαλεύθησαν· εἴπατε ἐν τοῖς ἔθνεσιν, οὐ μὴ προσθῶσι τοῦ παροικεῖν.
15man rief sie an: Weicht, ihr Unreinen, weicht, weicht, rührt nichts an! Wenn sie flohen und umherirrten, so sagte man auch unter den Heiden: Sie sollten nicht länger dableiben.
16ΑΙΝ. Πρόσωπον Κυρίου μερὶς αὐτῶν, οὐ προσθήσει ἐπιβλέψαι αὐτοῖς· πρόσωπον ἱερέων οὐκ ἔλαβον, προφήτας οὐκ ἠλέησαν.
16Des HERRN Zorn hat sie zerstreut; er will sie nicht mehr ansehen. Die Priester ehrte man nicht, und mit den Alten übte man keine Barmherzigkeit.
17ΦΗ. Ἔτι ὄντων ἡμῶν ἐξέλιπον οἱ ὀφθαλμοὶ ἡμῶν, εἰς τὴν βοήθειαν ἡμῶν μάταια ἀποσκοπευόντων ἡμῶν.
17Noch gafften unsre Augen auf die nichtige Hilfe, bis sie müde wurden, da wir warteten auf ein Volk, das uns doch nicht helfen konnte.
18ΤΣΑΔΗ. Ἀπεσκοπεύσαμεν εἰς ἔθνος οὐ σῶζον, ἐθηρεύσαμεν μικροὺς ἡμῶν, τοῦ μὴ πορεύεσθαι ἐν ταῖς πλατείαις ἡμῶν.
18Man jagte uns, daß wir auf unsern Gassen nicht gehen durften. Da kam auch unser Ende; unsre Tage sind aus, unser Ende ist gekommen.
19ΚΩΦ. Ἤγγικεν ὁ καιρὸς ἡμῶν, ἐπληρώθησαν αἱ ἡμέραι ἡμῶν, πάρεστιν ὁ καιρὸς ἡμῶν. Κοῦφοι ἐγένοντο οἱ διώκοντες ἡμᾶς ὑπὲρ ἀετοὺς οὐρανοῦ, ἐπὶ τῶν ὀρέων ἐξέπτησαν, ἐν ἐρήμῳ ἐνήδρευσαν ἡμᾶς.
19Unsre Verfolger waren schneller denn die Adler unter dem Himmel; auf den Bergen haben sie uns verfolgt und in der Wüste auf uns gelauert.
20ΡΗΧΣ. Πνεῦμα προσώπου ἡμῶν χριστὸς Κύριος συνελήφθη ἐν ταῖς διαφθοραῖς αὐτῶν, οὗ εἴπαμεν, ἐν τῇ σκιᾶ αὐτοῦ ζησόμεθα ἐν τοῖς ἔθνεσι.
20Der Gesalbte des HERRN, der unser Trost war, ist gefangen worden, da sie uns verstörten; des wir uns trösteten, wir wollten unter seinem Schatten leben unter den Heiden.
21ΧΣΕΝ. Χαῖρε καὶ εὐφραίνου θύγατερ Ἰδουμαίας ἡ κατοικοῦσα ἐπὶ γῆς, καί γε ἐπὶ σὲ διελεύσεται τὸ ποτήριον Κυρίου, μεθυσθήσῃ καὶ ἀποχεεῖς.
21Ja, freue dich und sei fröhlich, du Tochter Edom, die du wohnst im Lande Uz! denn der Kelch wird auch über dich kommen; du mußt auch trunken und entblößt werden.
22ΘΑΥ. Ἐξέλιπεν ἡ ἀνομία σου θύγατερ Σιὼν, οὐ προσθήσει τοῦ ἀποικίσαι σε· ἐπεσκέψατο ἀνομίας σου θύγατερ Ἐδὼμ, ἀπεκάλυψεν ἐπὶ τὰ ἀσεβήματά σου.
22Aber deine Missetat hat ein Ende, du Tochter Zion; er wird dich nicht mehr lassen wegführen. Aber deine Missetat, du Tochter Edom, wird er heimsuchen und deine Sünden aufdecken.
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